Wind und Regen: Frühlingsstürme wirbeln Japan durch
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Wind und RegenFrühlingsstürme wirbeln Japan durch

Taifunartige Stürme haben Japan überrascht. In weiten Teilen des Landes kam der Verkehr zum Erliegen. Mindestens vier Menschen wurden getötet.

Synchronkippen nennt man das in Japan: Zwei Lastwagen wurden in Toyama vom Wind umgehauen.

Synchronkippen nennt man das in Japan: Zwei Lastwagen wurden in Toyama vom Wind umgehauen.

Ein Sturm hat auf der japanischen Hauptinsel Honshu vier Menschen in den Tod gerissen. Der Bahn- und Luftverkehr in Tokio kam zeitweise zum Erliegen, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.

Die Kühlung von zwei Abklingbecken für verbrauchte Brennstäbe in zwei Atomkraftwerken sei wegen eines Stromausfalls vorübergehend ausgefallen. Innerhalb einer halben Stunde seien die Pumpen wieder angesprungen, die Sicherheit sei nicht beeinträchtigt worden, teilte ein Sprecher des Betreibers Tohoku Electric Power mit.

Der Frühlingssturm hatte am Dienstag Honshu mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde Taifunstärke erreicht. Bis Mittwoch war er über Honshu hinweggezogen und stellte laut Wetteramt für den Norden noch eine Gefahr dar. (sda)

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