Aktualisiert 02.09.2015 14:22

Eat Smart

Frühstücken wie ein Kaiser – oder?

Fünfmal am Tag eine Kleinigkeit essen? Besser drei grosse Hauptmahlzeiten verspeisen? Oder einfach nach Lust und Laune zu Nahrung greifen?

1 / 9
Der persönliche Mahlzeitenrhythmus hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem bestimmen Hunger, Stimmung, Essensangebot, Klima, Kultur, Alter, aber auch durchgeführte Aktivitäten, wie oft Sie essen.

Der persönliche Mahlzeitenrhythmus hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem bestimmen Hunger, Stimmung, Essensangebot, Klima, Kultur, Alter, aber auch durchgeführte Aktivitäten, wie oft Sie essen.

Zoonar/o.kovach
«Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.» Halten Sie sich an Grossmutters Leitsatz? Und gibt es noch ein paar Snacks zwischendurch?

«Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.» Halten Sie sich an Grossmutters Leitsatz? Und gibt es noch ein paar Snacks zwischendurch?

Nur dreimal am Tag zu essen lässt den Insulinspiegel in den Essenspausen sinken. Dadurch wird Foxa2 (regulatorisches Protein) aktiv, das den Stoffwechsel ankurbelt und uns zu Bewegung antreibt. Achtung: Bei bereits fettleibigen Personen funktioniert dieser Mechanismus jedoch nicht mehr ausreichend.

Nur dreimal am Tag zu essen lässt den Insulinspiegel in den Essenspausen sinken. Dadurch wird Foxa2 (regulatorisches Protein) aktiv, das den Stoffwechsel ankurbelt und uns zu Bewegung antreibt. Achtung: Bei bereits fettleibigen Personen funktioniert dieser Mechanismus jedoch nicht mehr ausreichend.

Tassapon

Wussten Sie?

• Die alten Römer genossen ein leichtes Frühstück, gefolgt von einer üppigen warmen Hauptmahlzeit am Nachmittag und abends einem kleinen Imbiss. Im Mittelalter hob sich der Adel vom gewöhnlichen Volk ab, indem er auf ein Frühstück verzichtete. Die Zwischenmahlzeit Znüni entstand während der Industrialisierung, als Energiespender für die Arbeiter, um bis am Mittag durchzuhalten.

• Die innere Uhr bestimmt mit, wann wir essen: Auch ohne Tageslicht schüttet der Körper während der Wachphasen alle 4–5 Stunden einen biologischen Impuls zur Nahrungsaufnahme aus.

• Nur 69% der Schweizer und Schweizerinnen essen ein

Frühstück, 75% ein Mittagessen und 83% der Bevölkerung nehmen ein Abendessen zu sich (Schweizer Ernährungsbericht, 2012).

Ob frühstücken wie ein Kaiser, ob mit oder ohne Zwischenmahlzeiten, entscheidend ist schliesslich die Gesamtkalorienzufuhr, die Ihren täglichen Energiebedarf nicht überschreiten sollte.

Mehr Informationen unter: www.Helsana.ch

Als Krankenversicherung der Schweiz ist Helsana für das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Kunden engagiert. Unsere Gesundheits-Experten geben Ihnen Tipps und Tricks rund um das Thema Ernährung. Holen Sie sich neue Impulse für einen aktiven und gesunden Lebensstil. Weitere Infos:

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.