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Pfäffikon ZHFuchs beisst schlafende Kinder

Ein Fuchs schlich in einen Garten und attackierte zwei Kinder. Laut der kantonalen Jagdverwaltung habe sich das Tier nur verteidigen wollen.

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Ein Fuchs schlich sich in Pfäffikon ZH in einen Garten und überraschte zwei Buben, die auf der Terrasse schliefen.

Ein Fuchs schlich sich in Pfäffikon ZH in einen Garten und überraschte zwei Buben, die auf der Terrasse schliefen.

Keystone/AP/Sergei Grits (SYMBOLBILD

Zwei Buben im Alter von 12 und 14 Jahren schliefen am Samstag, 17. Juni, friedlich daheim auf der Terrasse, als es plötzlich ein schreckhaftes Erwachen gab. «Es ging alles ziemlich schnell. Ich konnte kaum glauben, was passiert war», sagt Vater Roger Kornmayer zu «Regio.ch».

Er vermutet, dass ein Fuchs, der immer wieder mal im Garten vorbeischaut, an der Hand seines älteren Sohnes geschnüffelt habe und dieser dann aufwachte. «Er bewegte die Hand, worauf der Fuchs erschrak und ihn biss», so Kronmayer. Der Fuchs sei danach aber nicht etwa verschwunden, sondern habe auch noch den jüngeren Sohn in die Hand und beidseitig in die Schulter gebissen. Anschliessend gelang es dem grossen Bruder, den Fuchs zu verscheuchen, und die Kinder rannten umgehend ins Haus.

Am nächsten Tag ins Kinderspital

«Die Wunden waren nicht tief, aber die Kinder hatten einen echten Schrecken», so der Vater. Er habe seine Söhne verarztet und ins Bett gebracht – danach rief er das Kinderspital an, wo man ihn beruhigte: «Sie sagten mir, dass Tollwut ausgestorben sei und die Bisse darum keine schlimmen Folgen haben könnten», sagt Kronmayer. Um auf Nummer sicher zu gehen, seien sie am nächsten Tag aber trotzdem im Spital vorbeigegangen, wo die Söhne eine Starrkrampf-Impfung erhalten hätten. Zudem informierte eine Nachbarin den Wildhüter.

Urs J. Philipp, Leiter der kantonalen Fisch- und Jagdverwaltung, glaubt nicht, dass es ein bewusster Angriff des Fuchses war: «Der Fuchs ist mindestens so erschrocken wie die Buben – er hat wohl gebissen, um sich zu verteidigen.» Füchse würden sich überhaupt nur in Siedlungsgebieten aufhalten, weil sie dort immer wieder Futter finden würden.

Letzte Massnahme: Der Griff zum Gartenschlauch

Wer einen Fuchs im Garten entdecke, solle ihn durch Rufen oder Klatschen verscheuchen. «Wenn das nicht hilft, sollte man ihn mit dem Gartenschlauch anspritzen», so Philipp zu «Regio.ch». Falls ein Fuchs immer wieder auftauche, empfiehlt er, den Wildhüter zu informieren.

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