Federer, Beckham & Co: «Fühlen uns alle am Boden zerstört» – Sportwelt reagiert auf den Tod der Queen

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Federer, Beckham & Co«Fühlen uns alle am Boden zerstört» – Sportwelt reagiert auf den Tod der Queen

Zahlreiche Superstars aus der Sport-Welt wie Roger Federer oder David Beckham trauern um die tote Queen auf Social Media. Die Premier League und die unteren englischen Ligen haben sogar den Spieltag abgesagt.

Die Fans von West Ham singen zu Ehren der verstorbenen Queen die englische Nationalhymne.

West Ham/Twitter

Darum gehts

Es ist eine Meldung, die niemanden kaltlässt: Queen Elizabeth II ist am Donnerstagabend im Alter von 96 Jahren friedlich gestorben. Auch die Sport-Welt steht nach dem Tod der Queen still, in England auch am Wochenende. Alle Fussball-Spiele des kommenden Wochenendes sind abgesagt worden.

Wie die Premier League und die English Football League am Freitag mitteilten, wurden die für den 9. bis 12. September angesetzten Begegnungen verschoben. «Um ihr aussergewöhnliches Leben und ihren Beitrag für die Nation zu ehren und als Zeichen des Respekts wird die Spielrunde der Premier League an diesem Wochenende verschoben, einschliesslich des Spiels am Montagabend», hiess es in einer Mitteilung.

Neben den Fussballspielen sollen auf der Insel auch ein Golf-Turnier, Pferderennen und Rugby-Spiele bis auf weiteres ausgesetzt werden. Die Freitagsetappe der Tour of Britain wurde bereits abgesagt. 

Trauerminute bei FCZ-Spiel

Am Donnerstagabend gab es beim Europa-League-Spiel zwischen dem FCZ und Arsenal noch unmittelbar vor dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit eine Trauerminute. Die Gunners hatten 2006 (mit dem Schweizer Phillipe Senderos) die grosse Ehre, als einziger Club überhaupt zum «afternoon tea» bei der Queen eingeladen worden zu sein.

Bei den späteren Europa-Cup-Spielen am Donnerstag zogen Manchester United und West Ham mit Trauerbekundungen nach. Die Red Devils traten mit schwarzem Trauerflor gegen Real Sociedad an, bei den Hammers huldigten die Fans mit «God save the Queen»-Gesängen ihrer verstorbenen Königin.

Sport-Stars trauern auf Social Media

Auf Social Media trauern derweil zahlreiche Sportstars um die verstorbene Königin. «Ich bin zutiefst traurig über den Tod Ihrer königlichen Majestät», schreibt Tennis-Maestro Roger Federer auf Twitter und postet ein Foto von sich und der Queen. «Ihre Eleganz, Anmut und Treue zu ihrer Pflicht werden in der Geschichte weiterleben», ergänzt der Schweizer.

Auch die brasilianische Fussball-Legende Pelé (81) schickt seine Kondolenz in Richtung Royal Family und erzählt auf Insta: «Ich bin ein grosser Fan von Queen Elizabeth II, seit ich sie 1968 zum ersten Mal persönlich gesehen habe, als sie nach Brasilien kam, um unsere Liebe für den Fussball kennen zu lernen und die Magie des vollen Maracanã(-Stadions) zu erleben.»

«Fühlen uns am Boden zerstört»

Nicht nur Pelé, sondern auch viele andere grosse Namen aus dem Fussball melden sich zum Tod der Queen zu Wort. England-Ikone David Beckham postet ein altes Bild der Monarchin und schreibt in emotionalen Worten: «Wie am Boden zerstört wir uns heute alle fühlen, zeigt, was sie den Menschen in diesem Land und auf der ganzen Welt bedeutet hat.»

Tottenham- und England-Captain Harry Kane postet in seiner Insta-Story einige Zeilen zum Ableben von Elizabeth II. und erklärt, sie sei eine «unglaubliche Inspiration». Kanes Pendant bei der englischen Frauen-Nationalmannschaft, Leah Williamson, nimmt das Ganze ebenfalls mit und meint: «Den Verlust unserer Königin zu verstehen, ist fast unmöglich, denn es schien und wir hofften, dass sie für immer regieren könnte.»

Neben Federer und den Fussball-Stars sind auch Cracks aus anderen Sportarten tief betroffen. «Möge Gott dir ein gutes Bett im Himmel schenken», schreibt Boxer Tyson Fury. Formel-1-Pilot George Russell ist ebenfalls traurig über den Tod der Queen und lobt «ihre Hingabe für unser Land». 

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(flo/dpa/heute.at)

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