Wenn Hollywood stöhnt: Fünf Erotikfilme, die wirklich Lust machen
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Wenn Hollywood stöhntFünf Erotikfilme, die wirklich Lust machen

In «Fifty Shades Darker» geht es zwar um Sex, aber wirklich Stimmung kommt nicht auf. Wir haben ein paar Alternativen.

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«The Dreamers», 2003

Bernardo Bertolucci machte historische Meisterwerke wie «1900» oder «The Last Emperor». Aber der Italiener kann auch Sex. In «The Dreamers» erleben drei junge filmverrückte Studenten (Michael Pitt, Eva Green und Louis Garrel) ein paar erotische Nächte in Zeiten der Pariser Unruhen des Jahres 1968.

Das muss man wissen: Die supersexy Eva Green zeigt die vielleicht schönsten Brüste der Filmgeschichte. Und wurde kurz danach als Bondgirl Vesper Lynd in «Casino Royale» verpflichtet.

(Video: Youtube/MovieNight)

«La vie d'Adèle», 2013

Das feinfühlige Lesbendrama sorgte am Cannes Film Festival für einen Skandal. Die Schauspielerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos zeigten sich vor der Kamera in expliziten Sexszenen, fühlten sich im nachhinein aber vom Regisseur ausgenutzt.

Das muss man wissen: Sieben Minuten dauert eine der Sexszenen im Film – das dürfte Rekord sein. Beim Oralsex wurden allerdings Vaginalprothesen eingesetzt.

(Video: Youtube/Queermdb)

«9 Songs», 2004

Es ist einer der explizitesten Filme, die jemals im Kino gezeigt wurden: Die amerikanische Studentin Lisa trifft den britischen Forscher Matt an einem Rockkonzert. Über mehrere Monate hinweg haben die beiden leidenschaftlichen Sex, neun Live-Songs bilden den Rahmen der Handlung. Der Film löste eine Debatte darüber aus, ob der echte Geschlechtsverkehr im Film ein Beitrag zur Kunst ist oder einfach Pornografie.

Das muss man wissen: «9 Songs» ist bis heute der einzige Mainstreamfilm, in dem jemals ein Mann tatsächlich vor der Kamera ejakuliert hat.

(Video: Youtube/WorldMoviesAustralia)

«Secretary», 2002

Der Erotikfilm mit Maggie Gyllenhaal und James Spader ist die schärfere Version von «Fifty Shades of Grey». Und hat noch dazu viel Humor. Gyllenhaal spielt eine junge Sekretärin, die gerade aus der Psychatrie entlassen wurde und sich mit ihrem Boss auf ein bizarres Sado-Maso-Verhältnis einlässt. Inklusive Fesselspiele.

Das muss man wissen: «Fifty Shades of Grey»-Autorin E.L. James hat klar von «Secretary» abgekupfert. Beide Werke handeln von schüchternen Brünetten, die sich in einen mächtigen Mann namens Grey verlieben und Bondage-Sex mit ihm haben.

(Video: Youtube/18 Plus)

«Intimacy», 2001

Barkeeper Jay (Mark Rylance) trifft sich einmal pro Woche zum Sex mit einer Wildfremden. Sie reden kaum miteinander, wissen nichts übereinander, nicht mal ihre Namen. Bis sich Jay in sie verliebt und die Ehefrau und Mutter zu verfolgen beginnt.

Das muss man wissen: Auch in diesem Film kam es zu unsimulierten Handlungen, etwa als Hauptdarstellerin Kerry Fox den Penis von Rylance in den Mund nimmt. Der Oscar-Preisträger bekam den Part nur, weil dies Wunschkandidat Gary Oldman einen Schritt zu weit ging.

(Video: Youtube/beck976)

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