Anschlag in New York: Fünf Freunde auf Jubiläumsreise getötet
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Anschlag in New YorkFünf Freunde auf Jubiläumsreise getötet

Sie kamen um zu feiern und starben bei einem Attentat. Im argentinischen Rosario ist die Trauer gross.

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rub

Acht Tote in New York: Ein Mann ist mit einem Pick-up-Truck in Passanten gefahren. (Video: Tamedia/AP/AFP)

Unter den acht Toten der Autoattacke in New York sind laut argentinischen Medien fünf Personen aus dem südamerikanischen Land.

Die lokalen Behörden bestätigen laut der Zeitung «La Capital» den Tod von fünf Männern aus Rosario. Laut Berichten wurde ein weiteres Mitglied der Gruppe verletzt.

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Die Argentinier im Alter zwischen 45 und 50 Jahren waren in die US-Metropole gereist, um das 30-jährige Jubiläum ihrer Diplomierung von der örtlichen polytechnischen Schule zu feiern. Die Männer seien auf einer Velotour im New Yorker Park unterwegs gewesen und seien vom Auto des Attentäters erfasst worden, berichtet Infobae.com.

Einer der getöteten, Ariel Erlij, soll zwei weiteren Teilnehmern die Reise in die USA bezahlt haben, berichtet das argentinische Portal weiter. Der erfolgreiche Unternehmer habe die Kosten der weniger vermögenden ehemaligen Klassenkameraden übernommen.

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Stilles Schweigen: Passanten haben entlang der Strecke des Velowegs Blumen niedergelegt, auf dem der Attentäter mit einem Mietauto acht Menschen getötet hatte. (31. Oktober 2017, Ortszeit)

Stilles Schweigen: Passanten haben entlang der Strecke des Velowegs Blumen niedergelegt, auf dem der Attentäter mit einem Mietauto acht Menschen getötet hatte. (31. Oktober 2017, Ortszeit)

Keystone/Spencer Platt/Getty
Der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov ist erstmals vor Gericht erschienen. Er soll gesagt haben, dass er auf seine Tat stolz ist. (1. November 2017, Ortszeit)

Der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov ist erstmals vor Gericht erschienen. Er soll gesagt haben, dass er auf seine Tat stolz ist. (1. November 2017, Ortszeit)

Keystone/Elizabeth Williams/AP
Polizeibeamte und Journalisten stehen vor dem Haus in Paterson, New Jersey, in dem der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov gewohnt haben soll. (1. November 2017)

Polizeibeamte und Journalisten stehen vor dem Haus in Paterson, New Jersey, in dem der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov gewohnt haben soll. (1. November 2017)

Keystone/Andrew Gombert/EPA

Zahlreiche Argentinier drücken auf Social Media ihre Solidarität mit den Landsleuten aus. Die 300 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires gelegene Heimatstadt der Getöteten, Rosario, hat laut «La Capital» eine dreitägige Trauer ausgerufen.

Auch der argentinische Präsident Mauricio Macri zeigt sich solidarisch und kündigt Hilfe für die betroffenen Familien an.

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