01.07.2014 09:12

«OITNB»

Fünf Gründe, warum diese Serie grossartig ist

«Orange Is the New Black» hat sich innerhalb von nur zwei Staffeln zum absoluten Publikumsliebling in den USA gemausert. Auch Schweizer Serienfreunde dürften die Serie lieben.

von
ink

1. Beruht auf einer wahren Geschichte

Piper Chapman, ein weisses Mädchen aus Manhatten, muss ins Frauengefängnis. Der Grund: Sie hat als junge Frau ihrer damaligen Lebensgefährtin Alex vertraut und sich dazu überreden lassen, Drogengeld zu schmuggeln. Jahre später, als Piper sich ein neues Leben mit ihrem Verlobten Larry aufgebaut hat, bricht diese Jugendsünde über sie herein. Sie wird verurteilt und muss ihre Strafe absitzen. Die Geschichte Pipers entspringt dem wahren Leben. Denn die echte Piper, die mit Nachnamen Kermin heisst, hat ihr Jahr in einem Frauengefängnis in einem Buch verarbeitet, auf dem das Drehbuch zur Serie basiert.

2. Taryn Manning spielt die wohl brillanteste Verrückte aller Zeiten

Wer in der Serienlandschaft zuhause ist, erkennt Taryn Manning als Gaststar Cherry aus «Sons of Anarchy». In «OITNB» aber spielt die 35-Jährige eine gottesfürchtige und radikale Christin namens Pensatucky, die in Piper eine Bedrohung für die Moral sieht und davon überzeugt ist, eine von Jesus gesandte Heilerin zu sein. Dass sie mit homosexuellen Beziehungen – einer Realität in Gefängnissen – nichts anfangen kann, steht ausser Frage, was der Handlung noch mehr Aufschwung gibt.

3. «OITNB» informiert über Sexualität

Egal, ob es sich um die Frage handelt, wie die Intimzone einer Frau tatsächlich aufgebaut ist oder was man bei einer lesbischen Beziehung beherrschen muss, um seine Partnerin zu befriedigen: «Orange Is the New Black» informiert schonungslos. Da können auch Männer etwas lernen. Aber auch, wie es ist, eine Transgender-Frau in einem Frauengefängnis zu sein, erfährt man anhand der Geschichte von Sophia, die früher mal Marcus war (gespielt von der wundervollen Laverne Cox, die in diesem Jahr sogar die erste Transgender-Frau auf dem Cover der «Times» wurde).

4. Jenji Kohan ist für die Show verantwortlich

Die 44-jährige Produzentin weiss, wie gutes Fernsehen funktioniert. Aus ihrer Feder stammen Serien wie «Weeds» und «Gilmore Girls». Auch bei einer Folge von «Sex and the City» hat Jenji Kohan Regie geführt.

5. Mit Netflix können Sie die beiden ersten Staffeln am Stück ansehen

Zwar gibt es den Streaming-Dienst hierzulande noch nicht, die Zukunftsvision von einem Schweizer Netflix wird aber immer mehr zur Realität. Und weil «Orange Is the New Black» eine Serie ist, die von Netflix direkt produziert wird, stellt das Streaming-Portal gleich alle Folgen auf einmal ins Netz. Einem Marathon steht also nichts im Weg.

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