Aktualisiert 20.04.2007 07:36

Fünf Milliarden Dollar für den Einzug ins Weisse Haus

Die Kosten des US-Wahlkampfs drohen alle bisherigen Dimensionen zu sprengen: Im Kampf um den Einzug ins Weisse Haus und die Sitze im Kongress werden Kandidaten, Parteien und Verbände nach Ansicht von Experten bis zur Wahl rund fünf Milliarden Dollar aufwenden.

«Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kosten fünf Milliarden Dollar übersteigen werden», sagte der frühere Chef der US- Wahlkommission, Michael Toner, in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift «U.S. News &World Report». Der Wahlkampf 2004 hat Schätzungen zufolge insgesamt weit über eine Milliarde Dollar verschlungen. Die nächste Wahl findet am 4. November 2008 statt.

Allein der Kampf der beiden Spitzenkandidaten der Republikaner und der Demokraten wird US-Medienberichten zufolge über eine Milliarde Dollar kosten. Erhebliche Summen werden laut «U.S. News & World Report» die 527 Interessengruppen zu dem Wahlkampf beisteuern - trotz mehrfach verschärfter Regulierungen der Wahlkampffinanzierung.

Die Interessengruppen setzen viele Gelder für allgemeine Werbekampagnen ein, die aber inhaltlich in der Regel einem der Kandidaten zu Gute kommen.

(sda)

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