Fünf Schweizer Filme bei den Hot Docs in Toronto
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Fünf Schweizer Filme bei den Hot Docs in Toronto

Am 15. Hot Docs Canadian International Documentary Festival, das von Donnerstag bis am 27. April 2008 in Toronto läuft, ist die Schweiz mit fünf Beiträgen vertreten. Zwei Schweizer Filme und eine Koproduktion laufen im Rennen um die Hot Docs Awards.

Die Anwärter sind «Letter to Anna» von Eric Bergkraut und «La mère» von Antoine Cattin und Pavel Kostomarov sowie die schweizerisch-deutsche Koproduktion «Memory Books», wie die Promotionsgesellschaft SWISS FILMS am Mittwoch bekanntgab. Insgesamt konkurrieren 27 Produktionen um die Preise.

In der Sektion «Make Me A Believer» läuft der Film «Shadow Of The Holy Book» des finnischen Regisseurs Arto Halonen. In der Koproduktion mit Schweizer Beteiligung geht es um Ruhnama, ein Buch des verstorbenen turkmenischen Herrschers Saparmurad Nijasow, und die Gefälligkeiten, die westliche Firmen Nijasows Regime erwiesen.

Der siebenminütige Film «Je suis une bombe» der Videokünstlerin Elodie Pong, welcher in der Sektion «Next» gezeigt wird, runde eine dieses Jahr besonders starke Schweizer Präsenz bei den Hot Docs ab, schreibt SWISS FILMS. Das Festival zählt demnach zu den wichtigsten Veranstaltungen des Dokumentarfilm-Genres in Nordamerika.

(sda)

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