Nicht nur für Instagram: Fünf Tipps für das ultimative Ferienfoto
Aktualisiert

Nicht nur für InstagramFünf Tipps für das ultimative Ferienfoto

Martina Bisaz ist eine der beliebtesten Instagrammerinnen der Schweiz. 20 Minuten hat sie die Geheimnisse hinter ihren atemberaubenden Fotos verraten.

von
J. Panknin
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Martina Bisaz erfreut mit ihren Instagram-Fotos über 157'000 Follower. Ihr Account Kitkat_ch ist einer der erfolgreichsten in der Schweiz.

Martina Bisaz erfreut mit ihren Instagram-Fotos über 157'000 Follower. Ihr Account Kitkat_ch ist einer der erfolgreichsten in der Schweiz.

Martina Bisaz
20 Minuten hat Bisaz die wichtigsten Tipps für aussergewöhnliche Ferienbilder und deren Erfolg im Netz verraten.

20 Minuten hat Bisaz die wichtigsten Tipps für aussergewöhnliche Ferienbilder und deren Erfolg im Netz verraten.

Martina Bisaz
Das Motiv: Am besten versucht man mit seinen Bildern eine Geschichte zu erzählen, die inspiriert und neugierig macht. Dazu sollte man nicht immer am gleichen Ort sein, sondern das Abenteuer und das Unbekannte suchen.

Das Motiv: Am besten versucht man mit seinen Bildern eine Geschichte zu erzählen, die inspiriert und neugierig macht. Dazu sollte man nicht immer am gleichen Ort sein, sondern das Abenteuer und das Unbekannte suchen.

Martina Bisaz

Im wahren Leben verdient Martina Bisaz ihr Geld als wissenschaftliche Illustratorin bei der Kantonsarchäologie Zürich. Im virtuellen nennt sich die Bündnerin jedoch kitkat_ch und erfreut über 157'000 Instagram-Follower mit ihren atemberaubenden Fotos aus aller Welt.

Laut Kuble-Ranking ist ihr Account sogar einer der erfolgreichsten in der Schweiz – sie liegt nur knapp hinter Roger Federer und Stanislas Wawrinka. 20 Minuten hat Bisaz die wichtigsten Tipps für aussergewöhnliche Ferienbilder und deren Erfolg im Netz verraten:

Das Motiv

Am besten versucht man mit seinen Bildern eine Geschichte zu erzählen, die inspiriert und neugierig macht. Dazu sollte man nicht immer am gleichen Ort sein, sondern das Abenteuer und das Unbekannte suchen.

Die Perspektive

Durch neue Perspektiven lässt sich Spannung aufbauen: Für das nächste Foto kann man sich also einfach mal auf den Boden legen oder irgendwo raufklettern. So kann man sogar ein Motiv, das schon tausendmal fotografiert wurde, neu entdecken.

Das Licht

Licht spielt eine grosse Rolle. Am besten wird ein Bild kurz nach Sonnenauf- oder vor kurz vor Sonnenuntergang. Das ist die sogenannte «Magic hour».

Die Bildbearbeitung

Mit Filtern sollte man generell sparsam umgehen. Ich benutze oft die Apps Snapseed (iOS/Android, kostenlos) und VSCO Cam (iOS/Android, kostenlos), um meine Bilder zu bearbeiten. Dabei schraube ich etwas an Kontrast, Schärfe, Schatten, Licht und Struktur rum, bis das Bild für mich stimmt. Wenn es zum Foto passt, benutze ich auch noch einen Filter von VSCO. Den letzten Schliff mache ich direkt in Instagram: Ein bisschen LUX und je nach dem ein bisschen Filter. Mein Favorit ist der «Ludwig». Ich nutze aber alles sehr sparsam, weil ich möchte, dass meine Bilder natürlich aussehen.

Die Kamera

Die Kamera ist Nebensache. Bis vor ein paar Monaten habe ich ausschliesslich mit meinem iPhone fotografiert und benutze es auch jetzt noch oft. Es ist erstaunlich, was man mit dem kleinen Gerät zustande bringen kann.

Bonus-Tipp für Instagram

Hashtags sind eine grosse Hilfe, um von anderen Instagram-Usern gefunden zu werden. Dafür nutzt man die Hashtags, die zum Bild oder zum Ort passen, zum Beispiel #sunset, #maledives, #beach oder #boat. Sogenannte Hubs (themenspezifische Accounts) reposten Bilder, wenn man deren Hashtags, wie beispielsweise #beautifuldestinations oder #passionpassport, unter die eigenen Bilder setzt. So bekommt man noch mehr Aufmerksamkeit.

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