Fünfjährige irrte zwei Tage lang allein durch die Wildnis
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Fünfjährige irrte zwei Tage lang allein durch die Wildnis

Hannah Klamecki (5) galt als vermisst, und ihre Eltern hatten sie bereits fast aufgegeben. Dann tauchte das Mädchen plötzlich wieder auf – nackt und völlig verwirrt.

Hannah machte mit ihrem Grossvater einen Bootstrip auf dem Kankakee-Fluss im US-Staat Illinois. Als die beiden am Abend nicht zurückkehrten, wurden die Eltern nervös. Sie alarmierten die Behörden. Suchtrupps durchkämmten das Gebiet, auch Helikopter suchten nach den beiden Vermissten. Dann nach zwei Tagen der Schock: Die Polizisten entdeckten eine Wasserleiche, es war Hannahs Grossvater (62). Von der Kleinen fehlte aber jede Spur.

Dann tauchte plötzlich wie aus dem Nichts ein nacktes Mädchen auf. Es war Hannah. «Wir waren total verblüfft, aber auch total erleichtert», sagte Polizist Ken McCabe. «Hannah war nackt, hatte am ganzen Körper kleinere Verletzungen. In der Hand hielt sie Himbeeren.» Sie habe sich an einem Ast aus dem Wasser gezogen, berichtete die Fünfjährige später. Warum sie sich ausgezogen hat, ist nicht klar. Wahrscheinlich war ganz einfach die Hitze der Grund dafür. Vater Mike ist es egal: «Hauptsache, wir haben unser Mädchen wieder.»

Hannahs Überleben grenzt an ein Wunder: «In diesem Gebiet gibt es keine Häuser. Die einzigen Bewohner sind Koyoten und andere wilde Tiere», so Polizist McCabe.

Dem Mädchen geht es den Umständen entsprechend gut. Es erholt sich zurzeit in einem Spital von seinen Strapazen.

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