Fünflinge vorgetäuscht: 100'000 Euro abgezockt
Aktualisiert

Fünflinge vorgetäuscht: 100'000 Euro abgezockt

Mit der angeblichen Geburt von Fünflingen hat eine 34-Jährige Frankreichs Familienkassen um mehr als 100'000 Euro betrogen.

Nach Justizangaben vom Freitag meldete die Frau aus dem Übersee- Département Guadeloupe bei Familienkassen in 17 verschiedenen Regierungsbezirken jeweils Fünflings-Geburten an und beantragte für ihre angebliche Nachkommenschaft dann Kindergeld.

Der Tageszeitung «Le Parisien» zufolge hatte die findige Murielle in Wirklichkeit kein einziges Kind bekommen. Mit ihrer Mehrlings-Masche kassierte sie monatlich mehr als 22 100 Euro, ohne einen Finger zu rühren. Seit Mittwoch sitzt sie in Untersuchungshaft.

Seit gut einem Jahr verlangen die französischen Familienkassen bloss Ehrenerklärungen, um entsprechende Papiere von angeblich aus dem Ausland kommenden Antragstellern zu bearbeiten. Die Frau nutzte jeweils ihren eigenen Vornamen und änderte nur den Nachnamen. Das Geld kassierte sie dann über vier verschiedene Konten.

(sda)

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