Aktualisiert 03.02.2005 11:09

Für asiatische Airlines war 2004 ein Rekordjahr

Die grossen Fluggesellschaften Asiens und der Pazifikregion haben im vergangenen Jahr mehr Passagiere und Fracht befördert als je zuvor.

Wie der Branchenverband AAPA (Association of Asia Pacific Airlines) am Donnerstag in Singapur berichtete, flogen 2004 insgesamt 117 Mio. Menschen mit den 17 Mitgliedsgesellschafen. Dies waren 22,5 Prozent mehr als im Sars-Krisenjahr 2003, aber auch 7,3 Prozent mehr als 2002.

Auch das Luftfrachtvolumen erreichte demnach mit einem Plus von 12,9 Prozent einen neuen Rekord. Für das laufende Jahr erwartet der Verband beim Passagieraufkommen erneut einen Zuwachs von sechs bis sieben Prozent.

Mit dem Rückenwind des weltweiten Konjunkturbooms hätten die Fluggesellschaften ein «beeindruckendes» Wachstum erzielt, erklärte AAPA-Generaldirektor Andrew Herdman. Trotz wachsender Konkurrenz durch Billigflieger und hoher Kerosinpreise hätten das deutlich höhere Verkehrsaufkommen und strikte Kostenkontrollen bei den etablierten Airlines im Schnitt auch zu einer verbesserten Gewinnsituation geführt.

Zu den Mitgliedern des Branchenverbands zählen unter anderem Air New Zealand, All Nippon Airways, Cathay Pacific, China Airlines, Korean Air, Philippine Airlines, Singapore Airlines und die australische Quantas.

(sda)

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