Bodensee: Für den Nachwuchs opfern diese Fische oft ihr Leben
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BodenseeFür den Nachwuchs opfern diese Fische oft ihr Leben

Der Wasserstand des Bodensees schwankt wegen des Klimawandels stärker. Laut Experten kann dies zur Gefahr für die Seeforellen werden.

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del

Im Leben einer Bodensee-Forelle gibt es viele Hindernisse. (Video: Kanton St. Gallen, Amt für Wasser und Energie)

Längere Trockenperioden mit niedrigem Pegelstand wie im vergangenen Jahr erschwerten den Seeforellen, die mehr als einen Meter lang werden können, das Erreichen ihrer Laichplätze, teilte die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) am Mittwoch mit.

Beim Kraftwerk Reichenau am Alpenrhein seien 2018 beim Aufstieg nach Graubünden statt der üblichen 800 nur rund 400 Seeforellen gezählt worden. Die Kommission fordert, künstliche Hindernisse in den Zuflüssen des Bodensees so zu sanieren, dass die Fische diese passieren können.

Der Bestand der bis zu 15 Kilogramm schweren Seeforellen im

Bodensee war Anfang der 1980er Jahre wegen der schlechten

Wasserqualität stark bedroht. Heute verfügt der Bodensee über eine gute Wasserqualität, die Bestände haben sich mit gezielter Aufzucht und der Einrichtung von Schongebieten in den vergangenen Jahrzehnten erholt. (del/sda)

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