EM-Qualifikation: Für den Umbruch fehlen die Zeit und das Personal
Aktualisiert

EM-QualifikationFür den Umbruch fehlen die Zeit und das Personal

Österreich heisst der erste Gegner der Schweizer Nati vor dem Start zur EM-Qualifikation. Coach Ottmar Hitzfeld fehlen sowohl Zeit als auch Personal für einen Umbau.

von
Sandro Compagno
Super-Talent Nassim Ben Khalifa an der U17-WM. (Keystone)

Super-Talent Nassim Ben Khalifa an der U17-WM. (Keystone)

Erst vier Wochen ist es her, dass die WM in Südafrika mit dem Final Spanien – Niederlande (1:0) zu Ende ging. Doch nach der WM ist vor der EM, und darum reist die Schweizer Nati am Montag um 14 Uhr nach Klagenfurt, wo sie am Mittwoch auf Österreich treffen wird.

Zwei Neulinge sitzen an Bord des Swiss-Sonderfluges: François Affolter (19) und Nassim Ben Khalifa (18). Das Super-Talent mit tunesischem und Schweizer Pass wird derzeit heftigst von seinem Vaterland ­umworben. Ein Einsatz im Test gegen Österreich kann daran nichts ändern: Erst wenn Ben Khalifa in einem offiziellen Wettbewerbsspiel auf dem Platz steht, ist die Geschichte gegessen. Also frühestens am 7. September, dem Beginn der EM-Qualifikation gegen England.

Nach den Rücktritten der Ü30-Vertreter Nkufo, Huggel und Magnin hat Hitzfeld die Nati leicht verjüngt. Neben den Neulingen steht mit Valentin Stocker (21) ein Rückkehrer im Aufgebot. Abgesagt haben Tranquillo Barnetta und Blerim Dzemaili: Barnetta leidet an einer Reizung der Achillessehne, Dzemaili hat sich gestern in einem Vorbereitungsspiel mit Parma den Fuss vertreten. Hitzfeld hat Padalino und Margairaz nachnominiert. Fürs Österreich-Spiel fordert der Coach mehr Mut: «Ich möchte, dass wir frecher und mutiger sind und stärker an unsere Möglichkeiten glauben.»

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