Siemens-Konzernumbau: «Für die Schweiz sind wir sehr optimistisch»
Aktualisiert

Siemens-Konzernumbau«Für die Schweiz sind wir sehr optimistisch»

Konzernchef Joe Kaeser will 11'600 Stellen streichen. Ob auch Jobs in der Schweiz gefährdet sind, ist noch unklar. Doch Siemens Schweiz ist zuversichtlich.

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dia/laf
Plant einen massiven Umbau des Siemens-Konzerns: CEO Joe Kaeser.

Plant einen massiven Umbau des Siemens-Konzerns: CEO Joe Kaeser.

Wegen eines Konzernumbaus könnten bei Siemens über 10'000 Stellen gestrichen werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Konzernchef Joe Kaeser will die Kosten um eine Milliarde Euro senken, das habe der CEO an einer Webcast-Konferenz vor Analytikern und Investoren gesagt.

Vor kurzem hatte Kaeser bereits einen grossangelegten Konzernumbau angekündigt. Bereits damals wurde gemunkelt, dass es zu einem Stellenabbau kommen könnte. Ob auch Jobs in der Schweiz gefährdet sind, ist noch unklar. Der Konzern beschäftigt hierzulande rund 6000 Mitarbeiter.

Doch grundsätzlich sei man sehr optimistisch für die hiesigen Arbeitsplätze, so Siemens-Schweiz-Sprecher Benno Estermann zu 20 Minuten. «Wir haben hier ein sehr stabiles Geschäft, vor allem in den wichtigsten Branchen Gebäudetechnik und Bahnsicherungstechnik.» Man sei seit einem schon abgeschlossenen Optimierungsprogramm vor zwei Jahren profitabel und schlank aufgestellt. «Wir sind für die Schweiz also sehr optimistisch». Ausschliessen könne man allerdings dennoch nichts.

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