Comeback in der Schweiz - «Für Helene Fischer gibt es im Backstage Chäs und Züpfe»
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Comeback in der Schweiz«Für Helene Fischer gibt es im Backstage Chäs und Züpfe»

Die Schlager-Queen gibt in Grindelwald nach jahrelanger Pause ihr grosses Bühnencomeback. Dabei zeigt sie sich bodenständig und von Starallüren ist nichts zu spüren.

von
Toni Rajic
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Helene Fischer spielt ihr erstes Konzert seit ihrer Kreativ- und Babypause.

Helene Fischer spielt ihr erstes Konzert seit ihrer Kreativ- und Babypause.

imago/Eibner Europa
Ihr Comeback gibt sie am Snowpenair in Grindelwald.

Ihr Comeback gibt sie am Snowpenair in Grindelwald.

NDR/Thorsten Jander
Die 37-jährige Schlagersängerin entschied sich 2018, etwas kürzerzutreten. Danach kam die Corona-Pandemie und wenig später wurde sie schwanger, weshalb sich ihre Pause verlängerte.

Die 37-jährige Schlagersängerin entschied sich 2018, etwas kürzerzutreten. Danach kam die Corona-Pandemie und wenig später wurde sie schwanger, weshalb sich ihre Pause verlängerte.

RTL+/Screenshot

Darum gehts

Der letzte grosse Auftritt von Helene Fischer liegt bald vier Jahre zurück. Nun gibt die Schlagerkönigin ihr Bühnencomeback – und das in der Schweiz! Am kommenden Wochenende wird die 37-Jährige am Snowpenair in Grindelwald rund 10’000 Fans mit ihrem neuen Album «Rausch» beglücken. Es ist das erste Mal, dass sie seit ihrer geschichtsträchtigen Konzertreihe im Zürcher Hallenstadion im Oktober 2017 hier gastiert.

Die Musikerin unterbrach ihre Kreativ-Pause lediglich für einige Privatkonzerte 2019. Bei ihrem grössten Gig – anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens Trigem – waren die Aufwände damals riesig, wie der Organisator im Interview mit RTL offenbarte. Allein für die Technik reisten zehn LKW an den Veranstaltungsort nach Burladingen und der Aufbau dauerte ganze zehn Tage.

Doch nun scheint sich Helene zurückzuhalten, wie Urs Kessler, Snowpenair-Gründer und Direktor der Jungfraubahnen, auf Anfrage von 20 Minuten preisgibt: «Bei Helene Fischer handelt es sich um die üblichen Anforderungen, da unterscheidet sie sich nicht von anderen Top-Acts, die wir in der Vergangenheit bei uns begrüssen durften.» Doch genauere Angaben wollte er aus Schutz der Künstlerinnen und Künstler nicht machen.

Helene Fischers Comeback war bereits 2020 geplant

Für die Top-Acts stünden demnach vor Ort zwar spezielle Räume zur Verfügung, doch die Ausstattung und Verpflegung unterscheide sich nicht von anderen Musikerinnen und Musikern: «Wie für alle anderen gibt es auch für Helene Fischer im Backstage Chäs und Züpfe», stellt Kessler klar. Gleichzeitig gerät er ins Schwärmen und meint mit einem Augenzwinkern, dass ihre Bodenständigkeit unglaublich gut zur Region um Eiger, Mönch und Jungfrau passt. Allgemein sei die Zusammenarbeit mit der Schlager-Queen «sehr angenehm».

Das grosse Comeback hätte bereits 2020 stattfinden sollen, doch die Open-Air-Veranstaltung musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Anschliessend wurde Helene schwanger und verlängerte ihre Auszeit. Doch zu keinem Augenblick hatte Urs Kessler Angst, erneut absagen oder einen Ersatz suchen zu müssen. «Helene Fischer ist professionell, wir waren immer sicher, dass sie ihren Auftritt wahrnehmen wird», sagt er. Weiter fügt er an: «Nach über zwei Jahren Pandemie ist es für alle ein ‹Neustart›. Alle müssen wieder den Rhythmus für einen solchen Event, an einem solch aussergewöhnlichen Ort finden. Die Vorfreude ist gross!» 

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