Aktualisiert 07.10.2019 05:46

Sexismus-Debatte«Für mich werden es immer Meitlibei sein»

Der Basler Sutter Begg verkauft Meitlibei wegen sexistischer Sprüche nur noch unter dem Namen «Glücksbringer». So denken die Leser von 20 Minuten darüber.

von
lha
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Beim Basler Sutter Begg, einer Grossbäckerei mit 26 Filialen in der Region, heissen Meitlibei seit vergangener Woche Glücksbringer. Es ist nicht die erste Bäckerei, die dem Nussgipfel-ähnlichen Gebäck diesen Namen gibt. Der Namenswechsel führte zu einem grösseren medialen Echo und vor allem zu teils auch deftigen Reaktionen bei Unternehmen selbst. Geschäftsführerin Kattharinwa Barmettler sprach gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF von einem «Shitstorm».

Dabei entschloss sich Barmettler für den Namen «Glücksbringer», nachdem Verkäuferinnen von anzüglichen Sprüchen berichteten. «Wir haben also aus Respekt unserem Personal gegenüber den Namen des Gebäcks gewechselt», betonte sie.

Für die überwiegende Mehrheit der Leser von 20 Minuten ist indes klar: Meitlibei sollen Meitlibei bleiben. Dieser Ansicht sind über 80 Prozent der mehr als 2000 Teilnehmer einer Leserumfrage. Für den Glücksbringer sprachen sich bis am Sonntagabend nur gerade 9 Prozent aus. Auch im Talkback wurde der Namenswechsel kontrovers debattiert. Eine Auswahl von Leserbeiträgen finden Sie in der Bildstrecke.

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