«Kandria»: Schweizer Game für Pixelfans

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Schweizer Game «Kandria»Für Pixelfans – eine Spielwiese von 2,5 Millionen Qudratmetern

Pixelspass: «Kandria» bietet einen spannenden Mix verschiedener Genres. Entwickelt wurde das apokalyptische Game von einem Schweizer Studio.

von
Rene Findenig

Darum gehts

  • Das Schweizer Studio Shirakumo Games hat «Kandria» veröffentlicht.

  • «Kandria» spielt in einer postapokalyptischen Welt. 

  • Man schlüpft in die Rolle einer Androidin, um die Zerstörung aufzuklären.

«Kandria» sieht auf den ersten Blick recht simpel aus – ein Retro-Pixel-Platformer eben, wie es so viele am Markt gibt. Doch der Eindruck täuscht, denn das Schweizer Game macht vieles anders als seine Mitbewerber. So würden Spielerinnen und Spieler in eine mehr als 2,5 Millionen Quadratmeter grosse Game-Welt geworfen, schreiben die Entwickler. Dort dürfen sie vollkommen frei erkunden, ohne erst nach und nach verschiedene Spielareale freischalten zu müssen. «Wo auch immer du hin willst, kannst du auch, gleich von Anfang an», versprechen die Entwickler vom Schweizer Indie-Studio Shirakumo Games.

Und auch bei den Genres wird bei «Kandria» wild kombiniert: Mal steht Open-World-Erkundung am Plan, mal darf man sich an kniffligen Platforming- und nicht so kniffligen Kampfpassagen versuchen und dann kommt auch noch eine Prise Rollenspiel, Adventure und Puzzle dazu. Die Story kennt man zwar schon zur Genüge – die Welt wurde fast vollkommen zerstört und verschiedene Fraktionen kämpfen gegeneinander und ausserdem gegen Tiere und Roboter ums Überleben –, «Kandria» schafft es aber geschickt, mit seiner Protagonistin eine emotionale Atmosphäre zu erzeugen und die Spieler damit zu fesseln.

«Kandria»: Feindselige Interaktionen

Man übernimmt dabei die Rolle einer Androidin, die von der Abenteurerin Catherine in einem Höhlensystem gefunden und reaktiviert wird. Catherine führt uns in den ersten Spielminuten nicht nur an die Oberfläche des verwüsteten Planeten und zeigt uns Ansprechpartner ihrer Menschengruppe sowie die Steuerung, sondern schildert uns auch unseren Auftrag, der Menschheit beim Überleben in der harschen Umgebung zu helfen. Das Problem dabei: Menschen sind nicht allzu gut auf uns zu sprechen, denn die geschehene Apokalypse könnte von den Robotern ausgelöst worden sein.

Entsprechend feindselig verlaufen die meisten Interaktionen im Game – und weil unser Gedächtnis zu allem Überfluss gelöscht wurde, machen wir uns auf, die Roboter aufzuhalten, das Überleben der Menschheit zu sichern und das Geheimnis um die Zerstörung der Spielwelt aufzuklären. Ausgerüstet ist die Androidin dafür nicht nur mit besonderen Fähigkeiten wie einer Dash-Bewegung und der Kraft, besonders tiefe Stürze überleben zu können, sondern auch mit einem Schwert, das sich zu Items wie einer Angelrute transformieren kann, um zu fischen.

Das einzige Manko von «Kandria»

Wer wiederum vom Entdecken der gigantischen Spielwelt genug hat, kann sich seine Hauptmissionsaufträge in den Siedlungen der Menschen abholen. Erfüllt man die Missionsziele, wird Stück für Stück etwas mehr von der Handlung enthüllt. Einziges kleines Manko des Games: Das Besiegen der Feinde und das Lösen von Rätseln wird zwar nicht so schnell langweilig, besonders herausfordernd ist aber beides nicht.

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