James Cameron macht reinen Tisch – Jacks Tod in «Titanic» war unvermeidbar

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Wissenschaftlich belegtFür Regisseur James Cameron ist klar – Jacks Tod in «Titanic» war unvermeidbar

Seit über 25 Jahren spekulieren «Titanic»-Fans über Jacks Tod. Mit einer wissenschaftlichen Studie räumt nun Regisseur James Cameron mit den Mutmassungen auf.

von
Salvatore Iuliano
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Der tragische Tod von Jack in «Titanic» beschäftigt Fans, selbst nach 25 Jahren noch. Hätte er überleben können?

Der tragische Tod von Jack in «Titanic» beschäftigt Fans, selbst nach 25 Jahren noch. Hätte er überleben können?

CBS via Getty Images
Nun räumt Regisseur James Cameron (68) mit den Spekulationen auf und liess eine wissenschaftliche Studie dazu machen.

Nun räumt Regisseur James Cameron (68) mit den Spekulationen auf und liess eine wissenschaftliche Studie dazu machen.

Photo by Dave J Hogan/Getty Imag
Das Ergebnis: Jack hätte aus forensischer Sicht nicht überleben können.

Das Ergebnis: Jack hätte aus forensischer Sicht nicht überleben können.

CBS via Getty Images

Darum gehts

  • Mit zwei Stuntleuten liess «Titanic»-Regisseur James Cameron (68) eine wissenschaftliche Studie durchführen.

  • Mit dem Ergebnis beweist der Filmemacher, dass der Tod von Jack unausweichlich war, sowohl dramaturgisch als auch forensisch.

  • Mit der Studie will Cameron mit den Spekulationen darüber aufräumen, dass Jack hätte überleben können, wenn er auch auf die schwimmende Tür geklettert wäre.

Es ist wohl eines der bewegendsten Liebesdramen der Filmgeschichte. Nachdem die «Titanic» mit einem Eisberg kollidiert, entkommen Jack (Leonardo DiCaprio, 48) und seine geliebte Rose (Kate Winslet, 47) vom sinkenden Schiff. Allerdings überlebt am Ende nur Rose auf einer schwimmenden Holztür. Bis zum bitteren Ende klammert sich Jack noch daran, bis er sich nicht mehr rührt und Rose seinen erfrorenen Körper in die Tiefe des Meeres sinken lässt. Seitdem spekulieren Fans des 90er-Kinohits, ob Jack hätte überleben können, wenn er auch auf das improvisierte Floss geklettert wäre.

Doch nun ist Schluss mit dem Werweissen. Der «Titanic»-Regisseur James Cameron (68) zerschlägt alle Mutmassungen mit einer wissenschaftlich durchgeführten Studie. Diese beweist: Jack hätte aus forensischer Sicht nie überleben können.

Hast du «Titanic» gesehen?

 «Wir haben eine gründliche forensische Analyse mit einem Unterkühlungsexperten durchgeführt, der das Floss aus dem Film nachgebaut hat», so Cameron.  Den Test hätte man mit zwei Stuntleuten mit der «gleichen Körpermasse wie Kate und Leo» durchgeführt. «Wir haben sie mit Sensoren ausgestattet und sie in Eiswasser gelegt und mit verschiedenen Methoden getestet, ob sie hätten überleben können.» Das Ergebnis: «Nur einer konnte überleben.»

Der Hauptgrund für Jacks Tod dürfte allerdings der Tatsache geschuldet sein, dass es sich beim Filmgenre um ein Drama handelt. Immer wieder wurde Cameron in den vergangenen 25 Jahren zu Jacks Tod ausgefragt. Seine Antwort: Jacks Tod war dramaturgisch notwendig. Wie er der «TorontoSun» verrät, sei es sogar wichtig gewesen, dass er sterbe. «Es ist ein Film über Liebe, Aufopferung und Sterblichkeit. Die Liebe wird an den Opfern gemessen», erklärt Cameron.

«MythBusters» machten 2012 bereits den Test

Bereits vor zehn Jahren kamen die Produzenten vom TV-Format «MythBusters» auf die Idee, einen ähnlichen Test durchzuführen. Damals kam man aber auf ein gegenteiliges Resultat. Cameron hatte 2017, also fünf Jahre später, das Testergebnis angezweifelt, da es beim Versuchsaufbau Unstimmigkeiten gehabt habe. 

Im Februar 2023 soll nun ein Special über die wissenschaftliche Studie auf «National Geographic» laufen. Dazu erscheint auch eine 4K-Version des Kino-Klassikers «Titanic».

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