Für schnelle Downloads: Erste Handys mit HSDPA
Aktualisiert

Für schnelle Downloads: Erste Handys mit HSDPA

Am 3GSM-Kongress in Barcelona werden diese Woche die neusten Mobilfunktrends vorgestellt. Benq-Siemens zeigte ihr erstes HSDPA-Gerät.

Nach WAP, GPRS und UMTS präsentieren die Mobiltechnokraten heuer am 3GSM-Weltkongress ein weiteres erklärungsbedürftiges Technologiekürzel: HSDPA ist der Diskussionsstoff in Barcelona. Es heisst High Speed Downlink Packet Access oder, besser verständlich, «Herunterladen von Daten mit hoher Geschwindigkeit mit Internettechnologie».

Dieser Breitband-Technologiestandard soll das Datengeschäft der Netzbetreiber ankurbeln und die teuren UMTS-Netze auslasten. Er macht auch durchaus Sinn, denn der rasche Download hat gute Chancen, von den Kunden akzeptiert zu werden, erlaubt er doch nach Aussage von Samsung den Empfang von grösseren Datenmengen wie beispielsweise von Kurzfilmen, Newsdiensten und interaktiven Multimediaspielen mit ADSL-Geschwindigkeit aufs Handy.

HSDPA, das theoretisch bis zu 3,6 Mbps, praktisch aber vorläufig 1,6 Mbps schnell ist, wird von den Netzbetreibern auf die bestehenden Netze aufgesetzt. Testnetze in Bern laufen bereits. Ob es für die Fussball-WM gesamtschweizerisch reicht, wollte Swisscom nicht kommentieren. Benq-Siemens will der erste Anbieter von HSDPA-Handys in der Schweiz sein, aber auch Samsung und LG zeigten bereits funktionsfähige Geräte.

(fgr)

Deine Meinung