Für tot erklärter Säugling beginnt auf Friedhof zu weinen
Aktualisiert

Für tot erklärter Säugling beginnt auf Friedhof zu weinen

Eine vermeintliche Totgeburt in Indien hat sich zum freudigen Erstaunen der Eltern als sehr lebendig herausgestellt.

Ärzte in einem Spital in Neu Delhi hatten dem Rikscha-Fahrer Rakesh Babbar und seiner Frau Bharti Kumar am Freitag mitgeteilt, dass ihr Kind tot zur Welt gekommen sei. Dem Vater überreichten sie den in Tücher gehüllten Säugling.

Was dann passierte, hörte sich an wie ein Wunder: «Rakesh trug das Kind zum Friedhof und nahm die Tücher ab, um die Riten zu vollziehen. Dann fing das Kind zu weinen an», sagte der Onkel des Kindes, Ashok Kumar Vohra, am Samstag der Nachrichtenagentur afp.

Die jungen Eltern seien nun «sehr glücklich», sagte Vohra. Gegen das Spital hätten sie Klage eingereicht. Der Säugling, der im siebten Monat zur Welt gekommen sei, befinde sich auf der Intensivstation.

(sda)

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