Unruhen in Thailand: Für Touristen nach wie vor sicher
Aktualisiert

Unruhen in ThailandFür Touristen nach wie vor sicher

Die thailändische Hauptstadt Bangkok wird von Unruhen heimgesucht. Das EDA rät aber noch nicht von Reisen ab. Auch von den grossen Reiseanbietern tönt es unisono: Die Touristenorte bleiben sicher.

von
Dajan Roman

Das Schweizer Aussenministerium EDA rät auf seiner Website den Reisenden, sich an die Anweisungen der thailändischen Behörden zu halten und mit dem jeweiligen Reiseveranstalter in Kontakt zu bleiben. Ausserdem soll man Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art meiden.

20 Minuten Online hat von den drei grössten Reiseveranstaltern in der Schweiz wissen wollen, wie sie auf Annullierungswünsche der Kunden reagieren. Die Antwort fällt bei allen gleich aus: Kuoni, Hotelplan und Tui Schweiz halten sich an die Empfehlungen des EDA. Erst wenn das Departement von den Reisen abrät, ist eine kostenlose Annullierung möglich.

Tourismus-Gebiete sind von den Unruhen nicht betroffen

Ausserdem weisen alle darauf hin, dass im Moment auch gar kein Grund für eine Absage besteht. So seien beispielsweise die Touristendestinationen Phuket und Ko Samui überhaupt nicht betroffen, die Lage dort sei völlig normal. Zudem würde die ganze Infrastruktur, vor allem die Flughäfen, problemlos funktionieren. Die Proteste seien bis jetzt auf das Regierungsviertel in Bangkok beschränkt und dort seien Touristen kaum zugegen. Die Anbieter betonen aber, dass sie die Lage weiterhin beobachten und gegebenenfalls reagieren würden.

Am 2. September 2008 wurde in Bangkok nach gewalttätigen Ausschreitungen der Ausnahmezustand verhängt. Das hat unter anderem zur Folge, dass Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten sind und die Medienfreiheit eingeschränkt werden könnte.

(scc/rmd)

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