09.11.2020 17:32

Alain Berset zur Corona-Lage«Zahlen bei den Neuansteckungen sind ein bisschen ermutigender»

Gesundheitsminister Alain Berset hat nach wochenlangen Tiefschlägen ein paar ermunternde Worte für die aktuelle Corona-Situation gefunden. Für das Feststellen einer Tendenz sei es aber noch zu früh.

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Bundesrat Alain Berset stattete am Montag dem Kanton Jura einen Besuch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ab.

Bundesrat Alain Berset stattete am Montag dem Kanton Jura einen Besuch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ab.

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Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Kanton Jura als ausgezeichnet.

Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Kanton Jura als ausgezeichnet.

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An einer Pressekonferenz in Delsberg bezeichnete er den Jura als Vorbildkanton.

An einer Pressekonferenz in Delsberg bezeichnete er den Jura als Vorbildkanton.

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Darum gehts

  • Nach einem Besucht des Hôpital du Jura in Delsberg findet der Gesundheitsminister lobende Worte für den Kanton.

  • Die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Jura sei ausgezeichnet.

  • Allgemein seien die Zahlen der Corona-Neuansteckungen in den letzten Tagen etwas ermutigender.

Laut Gesundheitsminister Alain Berset sind die Zahlen der Coronavirus-Ansteckungen im Vergleich mit vergangener Woche ein wenig ermutigend. Es sei aber zu früh für das Feststellen einer Tendenz. Die Lage bleibe ernst, sagte Berset am Montag vor den Medien in Delsberg.

Bundesrat Berset stattete am Montag dem Kanton Jura einen Besuch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ab. Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Kanton Jura als ausgezeichnet.

«Für uns ist der Jura ein Vorbildkanton», sagte Berset an der Medienkonferenz. Beispielsweise habe der Kanton mit rund 40 Vollzeitstellen sehr viel investiert in die Kontakt-Verfolgung.

«Die Schnelltests kommen jetzt»,

«Die Lage bleibt ernst», sagte Berset, «im Jura und im ganzen Land.» Es sei eine schwierige Zeit für das ganze Land. Am meisten Sorge bereite die Situation in den Spitälern. In der zweiten Welle sei das Problem vor allem das Personal, der Druck auf dieses sei sehr gross, manche seien auch in Quarantäne.

Nachdem es vergangene Woche mehrmals über zehntausend Ansteckungen täglich gegeben habe, seien in den letzten Tagen die Zahlen der Neuansteckungen mit dem Coronavirus ein bisschen ermutigender. Es sei jedoch zu früh für das Feststellen einer Tendenz.

«Die Schnelltests kommen jetzt», sagte der Gesundheitsminister weiter. Die Kantone müssten festlegen, wer sie benutzen darf. Wer Symptome habe, solle sich sofort testen lassen und vorsichtig sein beim Warten auf das Resultat, das heisse sich in Quarantäne begeben.

Lage im Jura «extrem angespannt»

Der jurassische Wirtschafts- und Gesundheitsminister Jacques Gerber sagte an der Medienkonferenz, im Kanton Jura bleibe die Lage extrem angespannt. Nach den Höchstzahlen in der vergangenen Woche «warten wir nun auf die Auswirkungen auf die Spitaleintritte».

Er habe zusammen mit Bundesrat Berset das Hôpital du Jura in Delsberg besucht sowie die Kontakt-Verfolgung angeschaut. «Es war ein extrem konstruktives Treffen», sagte Gerber. Unter anderem habe es Gelegenheit geboten, auf Seiten des Kantons Jura vielleicht auch etwas mehr Verständnis zu schaffen für Lösungen des Bundes.

(SDA)

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