Aktualisiert 07.06.2007 18:37

Fürs Handy ertrunken

Zwei Amerikaner haben den Versuch, ihre Handys zu retten, am selben Tag mit dem Leben bezahlt.

In Sheboygan (US-Staat Wisconsin) blieb ein 41-Jähriger kopfüber in einem Gully stecken und ertrank, als er nach seinem Mobiltelefon fischen wollte.

Sechs Feuerwehrleute waren erforderlich, um den 135 Kilogramm schweren Mann aus dem Gully zu befreien, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Trotz aller Wiederbelebungsversuche starb er.

In Durham (North Carolina) starb ein 16-Jähriger in einem See, nachdem der Freizeitangler seinem Handy in die Fluten gefolgt war, obwohl er nicht schwimmen konnte. Zwei Männer, die kaum schwimmen konnten, wollten ihn retten. Ihr Versuch scheiterte. Sie selbst schafften sie es nur mit knapper Not wieder an Land.

(sda)

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