Nachwuchs für Monaco: Fürst Albert und Charlène erwarten ihr erstes Kind
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Nachwuchs für MonacoFürst Albert und Charlène erwarten ihr erstes Kind

Darauf haben alle gewartet: Charlène von Monaco ist endlich schwanger. Dies teilte der monegassische Prinzenpalast am Freitag mit.

Nachwuchs im Fürstentum Monaco: Albert und Charlène erwarten ihr erstes Baby.

Nachwuchs im Fürstentum Monaco: Albert und Charlène erwarten ihr erstes Baby.

Pausenlos schauten Papparazzis auf Charlène von Monacos Bauch. Nun ist es offiziell: Prinz Albert von Monaco (56) und seine Ehefrau Charlène (36) erwarten ihr erstes Kind. Mit der Geburt wird Ende des Jahres gerechnet, wie der monegassische Prinzenpalast am Freitag mitteilte. «Fürst Albert II. und Fürstin Charlène sind sehr glücklich, ein freudiges Ereignis anzukündigen», hiess es in der Mitteilung.

Es ist nicht das erste Kind für Fürst Albert: Nach einer Affäre mit einer Kellnerin in den USA entstammt seine 22-Jährige Tochter Jazmin Grace Rotolo. Aus einem anderen Techtelmechtel mit einer Flugbegleiterin aus Togo kommt der 11-Jährige Sohn Alexandre Cost heraus. Beide Kinder sind als Thronfolge ausgeschlossen, da sie aus unehelichen Verhältnissen stammen.

Bisher wären deswegen Thron und Herrschaft in dem Zwergstaat auf die Linie von Alberts älterer und bekannter Schwester, Caroline von Hannover, übergegangen.

Nun wird der Nachwuchs des Fürstenpaares Prinzessin Caroline an erster Stelle der Thronfolge verdrängen. Caroline hat vier Kinder aus ihren Ehen und ist auch schon Grossmutter.

Ersehnter Sprössling

Fürst Albert II., Sohn des früheren Herrschers Rainier III. und der unter ihrem Geburtsnamen Grace Kelly bekannt gewordenen Gracia Patricia, und die frühere südafrikanische Schwimmerin Charlene Wittstock hatten im Juli 2011 geheiratet.

Ganz Monaco war auf den Beinen, Fernsehsender aus aller Welt berichteten live von dem Ereignis. Seitdem war immer wieder über eine Schwangerschaft spekuliert worden.

Blaublüter mit vielen Titeln

Monaco Fürst Albert II., am 14. März 1958 geboren, ist nicht nur Fürst von Monaco, sondern hat viele weitere Titel - darunter Herzog von Valentinois, Marquis von Baux, Graf von Carladès, Baron von Buis, Gutsherr von Saint-Rémy, Sire de Matignon.

Der 56-Jährige ist sportlich. Fünfmal nahm er für sein Land als Bobfahrer an den Olympischen Spielen teil. Mehr als Platz 25 im Zweierbob war allerdings nie drin.

Sein Vater Rainier III. band ihn seit Ende der 80er Jahre immer mehr in die Verwaltung des zweitkleinsten unabhängigen Staates der Welt ein. So reiste Albert regelmässig zur UNO-Vollversammlung. Er vertrat sein Land auch, als es 2004 in den Europarat aufgenommen wurde.

Flatterhaftes Privatleben

Wenige Monate später starb Rainier, und Albert musste die Amtsgeschäfte ganz übernehmen. Es war für ihn der Moment, unter sein bis dahin eher flatterhaftes Privatleben einen Schlussstrich zu ziehen.

Er erkannte offiziell zwei Kinder an, die er mit zwei früheren Freundinnen gezeugt hatte. Sie gelten allerdings nicht als Thronfolger, da sie nicht aus einer katholischen Ehe hervorgegangen sind. In Monaco ist der Katholizismus Staatsreligion.

Der neue Fürst schrieb sich den Umweltschutz auf die Fahnen und unternahm knapp ein Jahr nach der Übernahme der Amtsgeschäfte eine Expedition an den Nordpol, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Als er es 2009 auch noch bis zum Südpol schaffte, hatte er sämtliche Kontinente inklusive beider Pole besucht.

Sportliche Fürstin Charlène

Monacos Fürstin Charlène wurde am 25. Januar 1978 als Charlène Lynette Wittstock in Bulawayo geboren, im heutigen Simbabwe. Als sie zwölf Jahre alt war, zog sie mit ihrer Familie nach Südafrika.

Im Juli 2011 heiratete sie Fürst Albert II. von Monaco. Vor ihrer Beziehung mit dem Monegassen machte die 36-Jährige vor allem Schlagzeilen als erfolgreiche Profi-Schwimmerin. Die Familie und der Sport spielten in ihrem Leben eine wichtige Rolle.

«Wir sind eine sehr gefestigte Familie, meine Brüder Gareth, Sean und ich sind rund um die gleichen Werte erzogen worden - denen, die der Sport uns gegeben hat. Das hat viel zu unserem Gleichgewicht beigetragen», vertraute sie einst der französischen Zeitung «Nice Matin» an.

(sda)

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