Fertig Absperrungen: Funk am See ohne Gitter ist «einladender und offener»

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Fertig AbsperrungenFunk am See ohne Gitter ist «einladender und offener»

Das Gratis-Openair Funk am See in Luzern ist legendär. Heuer gibts viele Neuerungen: Zum Beispiel ist das Gelände nun frei von Absperrgittern.

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tst

Die Vorbereitungen für das Openair Funk am See sind auf Hochtouren. (Video:tst)

Acts wie Crimer, Stereo Luchs, S.O.S oder Mavi Phoenix werden auf der Lidowiese auftreten. Bereits zum zwölften Mal findet am Freitag und Samstag das Gratis-Openair Funk am See statt. Organisiert wird es ehrenamtlich vom Radio 3Fach. Laut Veranstaltern ist es das grösste Gratis-Openair der Zentralschweiz.

Die Vorbereitungen laufen schon seit zwei Jahren, sagt David Largier, Kommunikationsbeauftragter des Radio 3Fach. «Wenn das Openair vorbei ist, dann setzen wir uns wieder zusammen und planen für das nächste», so Largier. Je näher die Veranstaltung komme, desto intensiver werde daran gearbeitet. «In den letzten Monaten habe ich mich fast nur mit dem Openair beschäftigt.»

Diese Jahr ist vieles anders

Zum ersten Mal ist während des Festivals das Baden im Vierwaldstättersee erlaubt. Auch neu ist das Nachmittagsprogramm für Familien am Samstag. Mit dem Rahmenprogramm wolle man alle Altersgruppen ansprechen. «Am Samstag sind Blauring und Jungwacht hier. Zusätzlich bieten wir noch einen Radioworkshop für die Kinder an.»

Ganz abgeschafft werden die Absperrgitter fürs Gelände. «Dadurch wird das Openair noch offener und einladender», so Largier. «Es ist ein Stücken gemütlicher.» Trotzdem werde viel Wert auf die Sicherheit gelegt. Neben der Securitas habe man auch die Helfer in Sicherheits-Patrouillen eingeteilt.

Zusätzlich wird das 20-Jahr-Jubiläum des Radio 3Fach bei der Afterparty am Samstag im Verkehrshaus gefeiert. Dazu findet nach dem letzten Konzert am Samstag eine Indoor-Aftersparty im Verkehrshaus statt.

Viele fleissige Helfer

Über 180 freiwillige Helfer unterstützen das Jugendradio beim Auf- und Abbau – dabei sind sie insgesamt hunderte Stunden im Einsatz. Seit Montag wird Material aufs Gelände transportiert. Die Helfer sind fleissig und packen kräftig mit an. «Gestern kamen die ersten bereits vor acht Uhr morgens an. Die letzten Helfer sind erst nach elf Uhr abends gegangen.»

Für ihren Dienst bekommen sie ein T-Shirt und sie sind zur Afterparty im Verkehrshaus eingeladen. Zusätzlich werde es noch ein Helferessen im November geben. «Wir sind enorm dankbar für die grosse Unterstützung und freuen uns über alle, die uns dabei helfen, das Openair auf die Beine zu stellen», sagt Melanie Reber, die die Koordination leitet.

Grosse Erwatungen

«Dieses Jahr ist es eines der stärksten Lineups, das wir je gehabt haben.» Deswegen ist Largier überzeugt: «Auch wenn es regnen würde, die Musikfreunde werden sich das nicht entgehen lassen.»

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