Red Bull Crashed Ice: Furchtlose Kufenkämpfer im Eiskanal

Aktualisiert

Red Bull Crashed IceFurchtlose Kufenkämpfer im Eiskanal

Es ist wieder soweit: Im amerikanischen Saint Paul beginnt die Red Bull Crashed Ice Tour. In der Favoritenrolle für den WM-Titel befinden sich kanadische Athleten, doch auch die Schweizer wollen ganz vorne mitmischen.

von
pd/mon
In St. Paul beginnt die Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft. (Foto: zVg)

In St. Paul beginnt die Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft. (Foto: zVg)

Die Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft 2012 beginnt dieses Wochenende an den Ufern des gefrorenen Mississippi in Saint Paul, Minnesota. Der Kampf um den Weltmeistertitel einer der aufregendsten Wintersportarten, die je erfunden wurden, wird sich im Februar mit Wettbewerben in den Niederlanden und Schweden fortsetzen. Im März findet die zwölfte Saison mit einem Finale vor mehr als 100 000 Zuschauern im kanadischen Quebec ihr krönendes Ende. Mit dem Rennen in Saint Paul wird erstmals seit 2004 wieder ein Tourstopp der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft in den USA ausgetragen.

Der Finne Arttu Pihlainen wird versuchen, seinen Weltmeistertitel in diesem Hochgeschwindigkeits-Sport – einer Kombination aus Speedskating, Boardercross und Downhill Skiing – gegen eine Gruppe Kanadier sowie furchtlose Konkurrenz aus 30 Nationen zu verteidigen. Der schnelle Finne durfte im letzten Jahr in einem neuen Mini nach Hause fahren, nachdem er bei drei der vier Rennen vor insgesamt 170 000 Zuschauern als Sieger die Eispiste verliess.

Weiteste Sprünge als Highlight

Beim Saisonauftakt werden an den drei Renntagen insgesamt etwa 35 000 begeisterte Zuschauer erwartet. Das Highlight der 406 Meter langen Strecke in Saint Paul ist eine Startrampe im 45°-Winkel mit einem Kicker, der die bisher weitesten Sprünge im Ice Cross ermöglichen wird.

Ice Cross Downhill erfordert bei Abfahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h eine Kombination aus Beweglichkeit, Können auf den Schlittschuhen und Furchtlosigkeit. Die Fahrer starten in Vierergruppen auf die Piste und kämpfen auf dem Weg ins Ziel mit vollem Körpereinsatz um die Platzierungen, während sie Sprünge, Wellen, enge Haarnadelkurven und andere Hindernisse bezwingen. Der Wettbewerb ist hart, denn nur die zwei jeweils Bestplatzierten kommen eine Runde weiter. Das Fahrerfeld aus 64 Finalisten wird so immer weiter dezimiert, bis im Finale dann die weltweit besten vier Athleten gegeneinander antreten.

Schweiz die zweitbeste Nation

Sehr bemerkenswert ist, dass die Schweiz in den Top 30 mit sieben Athleten vertreten und hinter Kanada (10) die zweitgrösste Macht im Ice Cross Downhill ist. Bester Schweizer letztes Jahr war der fünftplatzierte Kilian Braun. Er stellt zusammen mit Oliver Gurtner (Platz 13) und Jim de Paoli (Platz 14) das Swiss Team.

Livestream in der Nacht auf Sonntag

Nachtschwärmer aufgepasst: In der Nacht auf Sonntag können Sie zwischen 2 und 4 Uhr live beim Red Bull Crashed Ice Event dabei sein - mit dem Livestream von 20 Minuten Online und Red Bull TV.

Deine Meinung