Fury wettert über «Idiot», da Joshua Frist für Millionen-Fight verstreichen liess

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«Battle of Britain»«Idiot, sch*** Bodybuilder» – Fury sagt Millionen-Box-Kampf gegen Joshua ab

Der «Battle of Britain» zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua hätte im Dezember stattfinden sollen. Dieser ist nun vom Tisch, der «Gypsy King» Fury ist wütend. 

Fury wettert gegen Joshua. 

Instagram/Tyson Fury

Darum gehts

Das Duell der besten britischen Schwergewichtsboxer Tyson Fury und Anthony Joshua ist geplatzt. Der 34-jährige Fury hat am Montag einen Kampf gegen den zwei Jahre jüngeren Joshua nach Ablauf einer selbst auferlegten Frist ausgeschlossen.

«Der Tag der Entscheidung ist gekommen und vorüber», sagte Fury in einem in den sozialen Medien verbreiteten Video. Es sei nach 17 Uhr am Montag und kein Vertrag sei unterzeichnet worden. «Für Joshua ist es offiziell vorbei», sagte Fury weiter. Der Boxer hatte seinem Rivalen ein Ultimatum gestellt, trotz der mündlichen Einigung vor einigen Wochen hatte Joshua mit der Vertragsunterschrift gezögert.

«Idiot! Feigling! Sch*** Bodybuilder! Ich wusste es immer, du bist nicht Manns genug, um gegen den Gypsy King zu kämpfen. Was du jetzt sagst, interessiert mich nicht. Viel Glück für deine Karriere und dein Leben», wetterte Fury weiter gegen seinen 32-jährigen Rivalen im Video (siehe oben). Gut möglich, dass die Karriere Joshuas nach dieser Absage bald enden könnte. Zumal Joshua nach der Pleite gegen Alexander Usyk zuletzt mit wirren Aussagen für einen Eklat sorgte

Charr kommt zum Handkuss

Als mögliches Datum für den Millionen-Kampf, der «Battle of Britain» genannt wurde, war der 3. Dezember gehandelt worden. Fury hätte 60 Prozent der Börse erhalten, Joshua sollte die übrigen 40 Prozent bekommen. Fury war zuletzt als Weltmeister des Verbandes WBC zurückgetreten, hatte aber angekündigt, für einen Vereinigungskampf gegen Vierfach-Champion Oleksandr Usyk aus der Ukraine in den Boxring zurückzukehren. Usyk hatte vor einem Jahr Joshua als Weltmeister entthront und vor kurzem auch die Revanche für sich entschieden.

Nun kommt statt Joshua nun Mahmoud «Diamond Boy» Charr gegen Fury zum Einsatz. «Ich freue mich darauf, gegen einen Mann zu kämpfen, der kämpfen will und Feuer und Verlangen hat», schrieb der 34-jährige Fury in einer Instagram-Story.«Gute Entscheidung. Bruder, wir werden unseren Fans die beste Show liefern», antwortete der Kölner mit syrisch-libanesischen Wurzeln in den sozialen Medien. Der Kampf soll in Manchester oder Cardiff stattfinden.

Instagram

Promoter von Joshua ist sauer

Für Joshuas Promoter Eddie Hearn war derweil von Anfang an klar, dass Fury nicht gegen seinen Schützling antreten wollte. «Fury will gegen Charr kämpfen, das ist ziemlich offensichtlich. Wenn die Öffentlichkeit das anders sieht, dann hat sie offenbar keine Ahnung», sagte Hearn gegenüber «Seconds Out».

Und weiter: «Es gibt noch so viel zu tun. Bis so ein Kampf steht, dauert es. Wir haben zehn Tage auf den Vertrag gewartet und plötzlich will er ihn innerhalb von 24 Stunden unterschrieben zurückhaben. Keine Chance!» Mal wieder steht Aussage gegen Aussage und das letzte Kapitel ist noch lange nicht geschrieben. Box-Fans dürfen gespannt auf die nächsten Vorkommnisse warten. 

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(dpa/hua)

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