Fusion von Concordia und KPT geplatzt
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Fusion von Concordia und KPT geplatzt

Die Krankenkassen Concordia und KPT schliessen sich nicht unter einer gemeinsamen Dachholding zusammen. Die im Juni angekündigte Fusion ist am Streit über die konkrete Umsetzung gescheitert.

Die beiden Verwaltungsräte haben übereinstimmend beschlossen, die Verhandlungen nicht mehr fortzuführen, wie es in einem gemeinsamen Communiqué von KPT und Concordia vom Montag heisst. Die KPT mit Sitz in Bern und die Luzerner Concordia bleiben damit selbstständig.

Die bestehende Zusammenarbeit im Leistungseinkauf wird fortgeführt. Denn die beiden Verwaltungsräte seien sich nach wie vor einig, dass die Grösse in bestimmten Bereichen des Krankenversicherungsgeschäfts ein wichtiger Erfolgsfaktor ist.

Die KPT gab gleichzeitig bekannt, sie gründe eine Gesellschaft zur Entwicklung der Informationstechnologie. Damit soll das Online- Geschäft sowie die Innovation von Steuersystemen im Gesundheitswesen ausgebaut werden können.

Die KPT sei auch «attraktiv für die Zusammenarbeit mit Partnern, die die digitale Ausrichtung ebenfalls als Zukunftserfordernis sehen», schreibt die Krankenkasse. (sda)

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