Aktualisiert 01.10.2010 13:31

Max Mutzke

Fussball-Abend mit Raab und Mitleid mit Lena

Bevor Stefan Raabs Talentschmiede Stefanie Heinzmann bekannt gemacht hat, war Max Mutzke Protegé des Entertainers. Bei «Let's Couch» spricht er über seine Augenbrauen, die Schweizerin und den Deutschen.

Wenn Stefan Raab am 1. Oktober im «Bundesvision Song Contest» (20.15 Uhr, ProSieben) mal wieder einen Sänger-Wettstreit inszeniert, kann sich der Sieger eines guten Freundes sicher sein – und das trotz Showgeschäft und Quotendruck. Diesen Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man Max Mutzkes Interview bei «Let's Couch» gesehen hat: 2004 hatte Raab ihn durch die Sendung «SSDSGPS» (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) bekannt gemacht.

«Ich mag ihn sehr», beschreibt der 29-Jährige seine Beziehung zu dem TV-Moderator. Geht er auf Promo-Tour wie zuletzt für sein neues Album «Home Work Soul», bestehe sein Entdecker darauf, dass Mutzke in seine Show kommt. Die beiden haben eine private Beziehung: «Wir telefonieren ab und zu.» Und dabei dreht es sich nicht immer ums (Musik-) Geschäft, es könne auch um Alltägliches gehen: «Wollen wir das Fussballspiel nicht zusammen gucken?»

Teil zwei des Interviews.

Fast wäre es aber gar nicht zu der «schicksalhaften» Begegnung der beiden gekommen: «Für mich kam es nicht in Frage, in einer Castingshow mitzumachen», umreisst Max im Interview mit David Cappellini seine Einstellung zum Zeitpunkt seiner TV-Entdeckung. Er brauchte bloss eine Ausrede, um einer Englisch-Klausur aus dem Weg zu gehen. «Ich hätte auch eine schlechte Zensur gekriegt, wenn ich mitgemacht hätte», gesteht er ehrlicherweise im Rückblick.

Ehrlich ist er auch, wenn er auf seine Grand-Prix-Teilnahme angesprochen wird. «Platz acht war auch nicht der Hammer», befindet er zu seinem Ergebnis beim Eurovision Song Contest in Istanbul anno 2004. Dass ein Sieg jedoch auch ein «Stigma» sein könne, zeigt seiner Meinung nach der Hype um Lena Meyer-Landrut. Die immer wiederkehrende Forderung nach seinem grossen Hit «Can't Wait Until Tonight» stresst ihn dagegen «überhaupt nicht: [Das Lied] ist wie `Ain't No Sunshine? für mich?

«Das Album ist sehr fresh geworden», sagt Max Mutzke über sein neues Album «Home Work Soul», das seit Kurzem im Handel ist. Überzeugen Sie sich von den Qualitäten des Mannes in dem Video von dem Ständchen, dass der Barde für 20 Minuten Online gebracht hat. Mehr Informationen über Max finden Sie auf der Homepage des Sängers.

Max Mutzke in Aktion.

Interview: David CappelliniVideo/Schnitt: Mathieu Gilliand/Debby Galka/Marion BangerterText: Philipp Dahm

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