Fussball trotz Schiedsrichterstreik im Kanton Freiburg
Aktualisiert

Fussball trotz Schiedsrichterstreik im Kanton Freiburg

Der geplante Streik der Freiburger Schiedsrichter wird nicht von allen befolgt.

Die Schiedsrichterkommission des Freiburger Fussballverbandes rief sogar alle jene, die arbitrieren wollen dazu auf, ihrer Tätigkeit nachzugehen. «Wer wirklich das Bedürfnis habe, ein Spiel zu leiten, der solle dies auch tun», sagte Kommissionspräsident Pierre Bourguet gegenüber dem Westschweizer Radio. Einige Schiedsrichter hätten bereits entschieden, dass sie pfeifen wollen.

Bourguet bedauerte, dass seine Kommission und der Schiedsrichter- Verband, der den Streik beschlossen hatte, nicht die selbe Linie vertreten. Die Idee habe anfänglich darin bestanden, gegen die Ausschreitungen vom letzten Wochenende in Wünnewil ein Zeichen zu setzen.

Spieler des FC Schönberg hatten nach einem 4.-Liga-Match in Wünnewil einen Schiedsrichter verprügelt. Bei der Schlägerei wurden insgesamt vier Personen verletzt. Der 52-jährige Schiedsrichter brach sich den Daumen. Darauf entschied sich der freiburgische Schiedsrichter-Verband für einen Streik.

(sda)

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