Aktualisiert 26.11.2018 10:27

Zürich

Fussballfans randalieren nach Stadionabstimmung

Rund um das Fussballspiel GCZ – FCSG am Sonntag kam es bei
Ausschreitungen zu Sachbeschädigungen. Die Stadtpolizei setzte Gummischrot und Tränengas ein. Ein Polizist wurde verletzt.

von
som

Vor dem Fussballspiel Grasshopper Club Zürich – FC St. Gallen versammelten sich mehrere Dutzend GC-Fans beim Clublokal an der Heinrichstrasse und warteten auf das Abstimmungsresultat zum Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal. Gegen 14.30 Uhr marschierten über Hundert Fans zum Stadion Letzigrund. Während des Marschs wurde Höhe der Haltestelle Quellenstrasse ein Tram durch Sprayereien beschädigt und im Stadion mehrere Hundert Böller und pyrotechnische Gegenstände gezündet, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilt.

Nach dem Spiel schlugen St. Galler Fans auf dem Weg zum Bahnhof Altstetten an einem für sie bereitgestellten Linienbus der VBZ eine Scheibe ein. Beim Bahnhof Altstetten randalierten dieselben Fans und attackierten Polizisten der Stadtpolizei Zürich und der Transportpolizei mit Steinen und pyrotechnischen Gegenständen. Ein Stadtpolizist wurde von einen Brandsatz getroffen und erlitt leichte Brandverletzungen. Die Stadtpolizei setzte Gummischrot und Tränengas ein. Gegen 18.45 Uhr beruhigte sich die Situation in Zürich-Altstetten wieder.

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Fans feiern im Stadion das Abstimmungsresultat am Sonntag.

Fans feiern im Stadion das Abstimmungsresultat am Sonntag.

Keystone/Christian Merz
Vor dem Fussballspiel versammelten sich mehrere Duzend GC-Fans beim Clublokal an der Heinrichstrasse und warteten auf das Abstimmungsresultat zum Fussballstadion.

Vor dem Fussballspiel versammelten sich mehrere Duzend GC-Fans beim Clublokal an der Heinrichstrasse und warteten auf das Abstimmungsresultat zum Fussballstadion.

Keystone/Christian Merz
Rund um das Fussballspiel GCZ - FCSG kam es am Sonntag zu Ausschreitungen, wie die Polizei mitteilte.

Rund um das Fussballspiel GCZ - FCSG kam es am Sonntag zu Ausschreitungen, wie die Polizei mitteilte.

Keystone/Christian Merz
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