Zur Hauptverkehrszeit - Fussgängerstreifen mitten in Genf vom Erdboden verschluckt
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Zur HauptverkehrszeitFussgängerstreifen mitten in Genf vom Erdboden verschluckt

Kurz nach 17 Uhr brach unter einem Fussgängerstreifen in der Innenstadt der Boden ein und riss den Übergang mit. Zurück blieb ein riesiges Loch. Es wurde niemand verletzt.

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Gegen 17 Uhr brach unter einem Fussgängerstreifen der Erdboden weg.

Gegen 17 Uhr brach unter einem Fussgängerstreifen der Erdboden weg.

20min/News-Scout
Zurück blieb ein fünf mal fünf Meter grosses Loch.

Zurück blieb ein fünf mal fünf Meter grosses Loch.

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Die Feuerwehr untersucht die Umgebung des Ortes auf ein mögliches Gasleck.

Die Feuerwehr untersucht die Umgebung des Ortes auf ein mögliches Gasleck.

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Darum gehts

  • In der Genfer Innenstadt brach gestern ein Teil eines Fussgängerstreifens ein und hinterliess ein riesiges Loch im Boden.

  • Die Fahrbahn war eingestürzt, als ein Auto über die Stelle fuhr.

  • Experten der Stadt vermuten als Ursache eine lecke Wasserleitung, die die Strasse unterspült hatte.

Der Vorfall hätte leicht üble Folgen haben können: Gegen 17 Uhr, mitten während der Rush Hour, brach der Boden unter einem Fussgängerstreifen ein und liess einen grossen Teil davon in die Erde hinunterstürzen. Der Vorfall ereignete sich im Zentrum von Genf bei der Ecke Boulevard Helvétique und Rue du Rhône.

Der Boden hatte nachgegeben, als ein Auto über den Streifen fuhr. Der Lenker konnte sein Fahrzeug in Sicherheit bringen und alarmierte den Rettungsdienst. Das entstandene Loch misst laut Nicolas Millot, Sprecher des Feuerwehr- und Rettungsdienstes der Stadt Genf (SIS), fünf mal fünf Meter und ist eineinhalb Meter tief, wie 20 Minuten berichtet. Es sei mit Wasser gefüllt.

20min/News-Scout

Der Grund für das Einbrechen des Übergangs ist noch unklar. Die Polizei sicherte das Loch ab, die Feuerwehr machte sich auf die Suche nach einem möglichen Gasleck. Auch die Industriellen Betriebe Genf (SIG) wurden alarmiert und untersuchen die Stelle. Da die SIG bereits zuvor in der Nähe wegen eines Lecks in einer Wasserleitung vor Ort war, vermutet Jérôme Barras, leitender Sicherheitsbeauftragter bei SIG, dass das austretende Wasser die Strasse unterspült hatte, worauf sie in sich zusammensackte. Laut Polizeisprecher Brahier ist es das erste Mal, dass sich in Genf ein derartiger Vorfall ereignete.

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(trx)

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