Aktualisiert 16.06.2011 06:57

Nach dem schweren Attentat

Gabrielle Giffords aus Spital entlassen

Die US-Kongressabgeordnete, die im Januar von einem geistig verwirrten Mann lebensgefährlich in den Kopf geschossen wurde, darf sich nun zu Hause weiter erholen.

Die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde im Januar durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt.

Die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde im Januar durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt.

Knapp ein halbes Jahr nach dem Attentat auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat die Politikerin das Spital verlassen. Sie werde ihre Behandlung ambulant fortsetzen, teilte die Memorial-Hermmann-Klinik in Houston (Texas) am Mittwoch mit.

«Wir freuen uns sehr, dass sie die nächste Phase ihrer Rehabilitation erreicht hat und die ambulante Behandlung beginnen kann», sagte Chefmediziner Gerard Francisco. «Wir haben keinen Zweifel, dass sie weiterhin erhebliche Fortschritte erzielen wird.»

Nach wie vor Probleme zu sprechen

Ein offenbar geistig verwirrter Attentäter hatte die Abgeordnete am 8. Januar bei einem öffentlichen Auftritt vor einem Einkaufszentrum in Tucson im US-Staat Arizona in den Kopf geschossen und dabei lebensgefährlich verletzt. Bei dem Attentat wurden sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Die Politikerin erholt sich seither erstaunlich schnell. Unlängst hatte sie erste Fotos von sich veröffentlicht. Eine Sprecherin hatte jedoch betont, Giffords habe nach wie vor erhebliche Probleme zu sprechen. Sie kommuniziere per Mimik und Gestik.

(sda)

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