Aktualisiert 20.10.2011 21:20

Einst ein gefragter MannGaddafis Flirt mit dem Westen

Muammar Gaddafi wurde kurz vor seinem Tod fast überall gehasst. Dies war nicht immer so. Es gab eine Zeit, da buhlten westliche Staatsoberhäupter fast schon um seine Gunst.

Im Jahre 2010 kam es zum grossen Streit zwischen Muammar Gaddafi und der Schweiz. Nachdem sein Sohn Hannibal in Genf vorübergehend festgenommen wurde, nahm Gaddafi die zwei Schweizer Geschäftsleute Max Göldi und Rachid Hamdani als Geiseln. Es folgte eine schwere diplomatische Krise zwischen der Schweiz und Libyen.

Gaddafi ist tot

Gaddafi war dem Westen aber nicht immer ein Feind. Als sich der damalige libysche Machthaber Muammar Gaddafi im Jahr 2003 bereit erklärte, die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen einzustellen und dem Terror abzuschwören, wurde der einstige politische Paria rasch zu einem Freund des Westens. Viele seiner engsten Verbündeten sagten sich während des Aufstandes in Libyen von ihm los.

Gaddafi lebte bei der Festnahme

(dapd)

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