Aktualisiert 20.10.2011 18:59

Martialische DrohungenGaddafis Krieg der Worte

Seit Beginn des Aufstandes in Libyen hat der frühere libysche Machthaber Muammar al Gaddafi immer wieder Drohungen gegen Rebellen und die internationale Gemeinschaft ausgesprochen.

Führte bis zu seinem Tod permanent einen Krieg mit Worten.

Führte bis zu seinem Tod permanent einen Krieg mit Worten.

So lange er konnte, drohte Ex-Diktator Muammar Gaddafi seinem Volk, dem Übergangsrat in Misrata, den die Rebellen unterstützenden Staaten sowie der Nato. Hier eine Auswahl von Zitaten Gaddafis aus den vergangenen Monaten.

«Wir werden nicht aufgeben. Wir sind keine Frauen, wir werden weiter kämpfen.» - 1. September

«Erhebt euch und säubert Tripolis von den Ratten.» - 21. August

«Tanzt, singt und kämpft.» - 15. August

«Es wird bis zum Tag des Jüngsten Gerichts keine Gespräche zwischen mir und ihnen (den Rebellen) geben.» - 22. Juli

«Ihr sagt Gaddafi sei Geschichte? Warum demonstrieren dann so viele Menschen da draussen.» - 16. Juli

«Diese Menschen (die Libyer) werden eines Tages dazu in der Lage sein, diesen Kampf nach Europa zu bringen, eure Häuser, Büros und Familien werden zu Zielen werden - zu legitimen militärischen Zielen - genauso wie ihr unsere Häuser als Ziele verwendet habt.» - 1. Juli

«Wir werden uns nicht niederknien. Wir werden nicht aufgeben. Wir haben nur eine Wahl - bis zum Ende! Tod, Sieg, es ist egal, wir geben nicht auf.» - 7. Juni

«Ich sage es den feigen Kreuzfahrern: Ich lebe an einem Ort, wo Ihr mich nicht erreichen und töten könnt. Ich lebe in den Herzen von Millionen.» - 13. Mai

«Wir versprechen euch einen langen Krieg.» - 20. März

«Wir kämpfen bis zum letzten Mann und zur letzten Frau.» - 2. März

«Ich bin ein Kämpfer, ein Revolutionär aus einem Zelt .... Ich werde am Ende als Märtyrer sterben. Ich werde bis zum letzten Blutstropfen kämpfen.» - 22. Februar

(dapd)

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