Galmiz-Komitee prüft Initiative zur Begrenzung der Siedlungsfläche
Aktualisiert

Galmiz-Komitee prüft Initiative zur Begrenzung der Siedlungsfläche

Das Aktionskomitee «Galmiz - Ja zur Raumplanung» will sich auch nach dem Verzicht des US-Konzerns Amgen auf den Bau einer Pharmafabrik im Freiburger Seeland für restriktive Vorschriften bei der Raumplanung einsetzen.

Es prüft zusammen mit weiteren Umweltverbänden die Lancierung einer Volksinitiative für eine dauerhafte Begrenzung der Siedlungsfläche in der Schweiz auf ein «tragbares Mass», wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die lokalen Ziele, die man sich bei der Gründung des Aktionskomitees im Dezember 2004 gesetzt habe, seien heute zwar vollumfänglich erreicht. Nun gehe es aber darum, dass auch ausserhalb des gescheiterten Projekts in Galmiz weiterhin für einen haushälterischen Umgang mit dem knapper werdenden Boden gesorgt werde und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eine zentrale Aufgabe der Raumplanung bleibe. Das Komitee werde sich deshalb auch weiterhin gegen alle Bestrebungen zur Wehr setzen, die auf eine Aufweichung der geltenden Gesetzgebung zielten und mit dem Hinweis auf Steuervorteile und Wirtschaftsförderung das Raumplanungsgesetz auszuhebeln versuchten. Ein Beispiel, das vor diesem Hintergrund abzulehnen sei, sie etwa die Ausscheidung von «Zonen für bevorzugte Wohnlagen» im Kanton Obwalden, wie es in der Mitteilung heisst. (dapd)

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