Aktualisiert 16.02.2005 23:56

Game-Branche rechnet mit Boom

Preiszerfall, Lieferengpässe und keine Neuigkeiten: 2004 war ein schlechtes Jahr für Game-Händler. Doch die Branche erwartet für dieses Jahr einen wahren Boom.

«Jetzt starten wir erst richtig durch», sagt Roger Frei, Präsident von Swiss Interactive Entertainment Association, dem Schweizer Verband der Videospielindustrie. 2004 sei ein typisches Wartejahr gewesen. Sonys PlayStation 2, Microsofts Xbox und der Gamecube kommen langsam in die Jahre. Die Nachfolger lassen auf sich warten, die Händler räumen ihre Lager mit Aktionen.

Damit gibts Platz für die neuen Geräte, die PSP und die DS, die mobilen Spielkisten von Sony und Nintendo. Roger Frei erwartet, dass allein in der Schweiz weit mehr als 200 000 verkauft werden – vorausgesetzt, die nötige Anzahl wird auch geliefert.

Auch die Xbox 2 soll bereits diesen Herbst zu kaufen sein. Kommt die Wunderkiste von Bill Gates noch vor Weihnachten, dürfte der Umsatz der Spielbranche laut der «Handelszeitung» um über 30 Prozent in die Höhe schnellen. Für ein nachhaltiges Wachstum sorgen dann die PlayStation 3 und der Nachfolger des Gamecube, die 2006 auf den Markt kommen sollen. Das hat die Branche bitter nötig: In der Schweiz brach der Umsatz 2004 um 16 Prozent ein.

(mhb)

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