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«Trauma Center: Second Opinion»Gamer's Anatomy

Ärzte-Serien wie «Dr. House» oder «Grey's Anatomy» schöpfen einen Grossteil ihrer Anziehungskraft aus der reichlich verwendeten medizinischen Terminologie.

Zuschauer verstehen zwar nur etwa die Hälfte des Gesagten, doch gerade dies macht den Reiz aus — es lässt den Nimbus der Fernseh-Götter in Weiss noch heller strahlen. Auch das Spiel «Trauma Center: Second Opinion» für die Wii bedient sich kräftig der medizinischen Fachsprache, geht aber noch einen Schritt weiter: Es legt dem virtuellen Doktor das Skalpell gleich selbst in die Hand. Die Möchtegern-Dr.-Houses beginnen ihre Laufbahn als junge Ärzte in einem Spital. Mit Tupfer, Antiseptikum und anderen Chirurgenutensilien bewaffnet, gilt es klaffende Wunden zu nähen, Tumore zu entfernen und gebrochene Knochen zu flicken. Geschnipselt, genäht und geheilt wird hierbei mit der Wiimote; die Steuerung erlaubt es auch Tollpatschen, eine Naht einigermassen gerade hinzukriegen. Wer beim Herumfingern in den Innereien eines Patienten aber nicht dessen Lebenslinie im Auge behält, verhilft diesem schneller zum Eintritt ins Paradies, als ihm lieb ist. Zum Glück für den Spieldoktor steht in diesem Fall nur ein schlichtes «Game Over» auf dem Bildschirm.

Game: Trauma Center: Second Opinion

Typ: Simulation

Plattform: Wii

Entwickler: Atlus

Publisher: Nintendo

Rating: 3 von 5

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