02.01.2015 15:18

Andelfingen ZHGartenbauer ergattert Riesen-Granitplatte

Er heisst Simon Ovenstone und sein Name ist Programm. Der Gartenbauer aus Andelfingen hat die wohl grösste in einem Stück abgespaltene Granit-Platte der Welt gekauft.

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kv
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Simon Ovenstone aus Andelfingen ZH hat sich die wohl grösste an einem Stück herausgespaltene Granit-Platte der Welt unter den Nagel gerissen.

Simon Ovenstone aus Andelfingen ZH hat sich die wohl grösste an einem Stück herausgespaltene Granit-Platte der Welt unter den Nagel gerissen.

zvg
TVG
Wie gross sie ist, zeigt dieser Grössenvergleich - im Bild der Steinhändler. Die Platte wurde wohl vor rund 40 Jahren von Steinmetzen mit einer Technik herausgespalten, die heute nicht mehr angewendet wird. Deshalb findet man solche Blöcke heutzutage auch nicht mehr.

Wie gross sie ist, zeigt dieser Grössenvergleich - im Bild der Steinhändler. Die Platte wurde wohl vor rund 40 Jahren von Steinmetzen mit einer Technik herausgespalten, die heute nicht mehr angewendet wird. Deshalb findet man solche Blöcke heutzutage auch nicht mehr.

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7,2 Meter lang, 2,4 Meter hoch, 18 Zentimeter dick und ganze 8,3 Tonnen schwer: Die Platte aus Lucerna-Granit lässt die Herzen von Steinhändlern höher schlagen. Denn die Platte wurde laut dem neuen Besitzer Simon Ovenstone wohl vor rund 40 Jahren aus einem Berg im Piemont in Italien abgespalten.

Und zwar mit einer Steinmetz-Technik, die heute nicht mehr angewendet wird. «Steinhändler aus der ganzen Welt trauten ihren Augen nicht», sagt Ovenstone, der in Andelfingen ZH ein Geschäft für Garten- und Poolbau betreibt. Das Spezielle sei, dass die Monster-Platte in einem Stück herausgearbeitet wurde.

«Vielleicht möchte sie ja Novartis als Konferenztisch»

«Mein Steinhändler ist über Fotos an einer Messe auf sie aufmerksam geworden und hat sie für mich reservieren können», so Ovenstone. Mit einem Lastwagen habe er sie vor rund zwei Wochen herbringen lassen. Ein Kran hievte das Teil schliesslich auf sicheren Boden.

Ideen, wie die Platte verwendet werden könnte, hat Ovenstone schon viele. «Vielleicht landet sie ja als Konferenztisch bei Novartis», sagt er schmunzelnd. «Oder man könnte sie zu einem hydraulisch bewegbaren Poolboden verarbeiten.»

Auf keinen Fall dürfe sie aber auseinandergebrochen werden und der neue Besitzer soll sie wertschätzen. Auf den Preis angesprochen meint er: «Je nachdem, was schliesslich damit gemacht wird, könnte der Preis bis zu 100'000 Franken betragen.»

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