Aktualisiert 05.05.2015 09:35

Riehen BSGartenhäuschen in Flammen aufgegangen

In Riehen brannte erneut ein Gartenhaus. Brandermittler gehen aber nicht von Brandstiftung aus, sondern vermuten eine achtlos weggeworfene Zigarette.

von
lha
In der Familiengartenanlage am Riehener Erlensträsschen brannte ein Häuschen nieder.

In der Familiengartenanlage am Riehener Erlensträsschen brannte ein Häuschen nieder.

Ein Gartenhäuschen in Riehen unweit des Eisweihers ist am Montagabend in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Die Brandursache ist noch offen. Zeugen werden gesucht.

Ein Passant meldete den Brand nahe des Erlensträsschens kurz nach halb neun Uhr am Abend. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen; dennoch entstand grosser Sachschaden. Die Behörden halten eine weggeworfene Zigarette für eine mögliche Brandursache. Vom Auftakt einer neuerlichen Brandserie ist laut den Ermittlern also nicht auszugehen.

«Die Brandermittler arbeiten nach dem Ausschlussprinzip», erklärt René Gsell, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft. Demnach könne Brandbeschleuniger ausgeschlossen werden. Zudem deute wenig auf Brandstiftung hin. Ein Missgeschick sei im Fall der Zigarette wahrscheinlicher, so Gsell.

Mysteriöse Brandserie hielt Riehen in Atem

Zwischen 2004 und 2011 brannten in Riehen 78 Gartenhäuser. In diesem Zusammenhang war die Rede vom Riehener Feuerteufel. Allerdings wird davon ausgegangen, dass auch mehrere Nachahmer am Werk waren. Nachdem die Serie abriss, brannten im Baselbiet in verschiedenen Gemeinden insgesamt sechs Gartenhäuser inerhalb eines halben Jahres, wobei die Polizei zunächst stets von einer unklaren Brandursache sprach. (lha/sda)

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