Aktualisiert 21.04.2006 19:50

Gasalarm: Uster knapp an Katastrophe vorbei

Eine Evakuierung in letzter Minute bewahrte die Bewohner eines Mehrfamilienhaues in Uster ZH vor Schlimmerem: Weil Monteure in eine Leitung gebohrt hatten, trat Gas aus. Die Konzentration war kurz vor dem Explosionspunkt.

Bewohner alarmierten am Donnerstagabend gegen 23 Uhr die Feuerwehr Uster, weil sich im Haus am Zeltweg intensiver Gasgeruch verbreitet hatte, wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag mitteilte. Messungen ergaben, dass die Gaskonzentration kurz vor dem Explosionspunkt war.

Die 41 Bewohner wurde evakuiert, alle Gasleitungen abgestellt und die Liegenschaft stromlos gemacht. Bei der Kontrolle der Wohnungen wurde festgestellt, dass Monteure bei der Montage einer Küche im 1. Obergeschoss in eine Gasleitung gebohrt hatten.

Nachdem das ganze Haus gelüftet worden war, konnten die Bewohner, die in der Ustermer Stadthalle betreut wurden, um 02.15 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Lediglich die Wohnung mit dem beschädigten Gasrohr, durfte nicht mehr bezogen werden.

(sda)

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