Aktualisiert 13.08.2009 19:11

ISC-Club, BernGasser: «Ich starte keine Revolution»

Diese Woche hat der neue Konzertbooker im ISC seine Arbeit begonnen. Unter seinen Fittichen sollen Konzerte generell in dieselbe Richtung stossen wie
bis anhin. Akzente wird er aber trotzdem setzen.

von
pec

Das derzeitige Konzertprogramm des ISC hat noch Karin Feusi zusammengestellt. Ab nächster Saison bucht dann Stefan Gasser die Bands. Sein Konzept: «Ich bin nicht da, um eine Revolution zu starten. Das ISC ist ein traditionsreicher Club. Dieses führe ich weiter.» Rock in seiner ganzen Breite bleibt also stark im ISC.

Dass er Akzente setzen wird, ist jedoch unvermeidlich. Feusi hatte gute Kon­takte in der skandinavischen Musikszene. «Die habe ich nicht», gesteht Gasser. «Meine Stärke ist der anglo-amerikanische Musikmarkt», fährt er fort. Dementsprechend wird sich das Gewicht in diese Region verlagern.

Gasser ist in der Veranstalterszene kein unbeschriebenes Blatt. Von 2003 bis 2007 stellte er den Programmverantwortlichen des Rock-Oz'-Arènes-Festivals in Avenches. Als solcher überzeugte er Nine Inch Nails, Radiohead, The Cure und Marilyn Manson davon, in einem römischen Amphitheater vor kleinem Publikum zu spielen. Acts, die auch gros­sen Festivals gut stehen. Und für zukünftige Trends bewies er jeweils ein gutes Näschen. So holte er 2006 TV on the Radio nach Avenches – zwei Jahre bevor die New Yorker Indie-Rocker zu Lieblingen der Musikpresse wurden. Mit einem solchen Leistungsausweis kann man in Zukunft also auf viel gute Musik im ISC hoffen. (pec/20 Minuten)

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