Gastrobetriebe profitieren von guter Wirtschaftslage
Aktualisiert

Gastrobetriebe profitieren von guter Wirtschaftslage

Ist die
Wirtschaftslage gut,
essen die Schweizer
gern und teuer auswärts.
2007 wurden in den
Beizen 19 Milliarden
Franken ausgegeben.

von
Dajan Roman

Die Schweizer waren weniger oft in Restaurants, haben dort aber 13 Prozent mehr Geld ausgegeben als im Vorjahr. Insgesamt waren es 19 Milliarden Franken. Pro Besuch legten die Gäste im Schnitt 19,88 Franken auf den Tisch, fast zwei Franken mehr als 2006. Anders als früher gönnt man sich auch mal ein Frühstück auswärts.

Die Vorlieben beim Essen haben sich generell verändert. Kartoffeln, Pommes Frites, Reis und Gemüse sind beliebter geworden, Fleisch und Salate hingegen geniesst der Schweizer auswärts mittlerweile weniger oft. Jedes dritte Getränk war ein Kaffee, Tee oder Milchgetränk, jedes vierte ein Mineralwasser.

«Trotz mehr Umsatz schreiben aber unter Einrechnung des Unternehmerlohnes und des Eigenkapitalzinses 64 Prozent der Betriebe rote Zahlen», sagt Hannes Jaisli von Gastrosuisse. Ausserdem werde jeder vierte Betrieb nach einem Jahr durch eine andere Person geführt. Er nennt das das «Beizersterben».

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