29.06.2019 08:50

Food-StandGastronom erhält Absage 2 Wochen vor Züri-Fäscht

Der Besitzer des Restaurants Schiwago in Zürich ist enttäuscht. Er bekam zwei Wochen vor dem Züri-Fäscht eine Absage.

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lar
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Christian Egger wollte dieses Jahr beim Züri-Fäscht einen Food-Stand betreiben. Pünktlich zur Anmeldefrist hatte er sich angemeldet und alle nötigen Formulare ausgefüllt.

Christian Egger wollte dieses Jahr beim Züri-Fäscht einen Food-Stand betreiben. Pünktlich zur Anmeldefrist hatte er sich angemeldet und alle nötigen Formulare ausgefüllt.

Keystone/Steffen Schmidt
Er wollten den Besuchern etwas zum Wetter Passendes anbieten - Früchtebecher, asiatisches Curry, Fruchtsäfte und Bier.

Er wollten den Besuchern etwas zum Wetter Passendes anbieten - Früchtebecher, asiatisches Curry, Fruchtsäfte und Bier.

Keystone/Steffen Schmidt
Als er keine Reaktion vom Züri-Fäscht erhalten habe, sei für ihn die Sache ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Als er keine Reaktion vom Züri-Fäscht erhalten habe, sei für ihn die Sache ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Keystone/Steffen Schmidt

Gastronom Christian Egger wollte dieses Jahr beim Züri-Fäscht einen Food-Stand betreiben. Pünktlich zur Anmeldefrist hat er sich bis zum 31. August 2018 angemeldet und alle nötigen Formulare ausgefüllt. Als er keine Reaktion vom Züri-Fäscht erhalten habe, sei für ihn die Sache ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Umso überraschter sei er gewesen, als er nun zwei Wochen vor dem Fest eine Absage bekommen habe. «Das ist ein Witz», sagt der Besitzer des Restaurants Schiwago in Zürich.

Seit Jahren nur Frühlingsrollen und Bratwürste

Er wollte den Besuchern etwas Leichtes anbieten für die hohen Temperaturen – etwa Früchtebecher, asiatische Currys, Säfte und Bier. «Der Vorschlag stammte aber nicht von mir. Meine Mitarbeiter haben den Wunsch geäussert, beim Züri-Fäscht mitzumachen,» so Egger.

Das Züri-Fäscht sollte seiner Meinung nach lokaler sein: «Es ist mir bewusst, dass der Anlass für viele Gastronomen attraktiv ist – aber es kann nicht sein, dass ich als Zürcher Restaurantbesitzer nicht zur Kenntnis genommen werde», meint Egger. Es gebe auch keine innovativen Angebote. «Seit Jahren läuft man durch Gassen und sieht Frühlingsrollen und Bratwürste», sagt der Zürcher.

«Man kann man nicht einfach abwarten»

Laut Andreas Hugi, Sprecher des Züri-Fäschts, hat man rund 700 Bewerbungen für Stände erhalten. «Diese werden dann sorgfältig geprüft und wir schauen bei der Vergabe primär auf einen ausgewogenen Mix von Ständen für Essen, Getränke und Waren.»

Die ersten Verträge mit den Standplatzmietern wurden im Januar ausgestellt. «Die Bewerber, die nicht selektiert wurden, sind auf eine Warteliste gesetzt worden, falls es zu kurzfristigen Absagen kommt.» Dass das Züri-Fäscht die Interessenten früher über den Wartelistenplatz und die Nichtberücksichtigung hätte informieren müssen, findet Hugi nicht: «Wenn den Bewerbern das Züri-Fäscht am Herzen liegt, kann man nicht einfach abwarten. Es besteht immer die Möglichkeit, uns zu kontaktieren und nach einer Lösung zu suchen.»

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