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Gastronomie hat Talsohle durchschritten

Die Schweizer Gastronomiebetriebe haben ihre Talfahrt abgebremst. Nach stagnierenden Umsätzen im Jahr 2005 geht der Branchenverband Gastrosuisse für 2006 von einer Belebung des Geschäftes aus.

Im vergangenen Jahr dürften die Restaurants und Hotels in der Schweiz rund 22 Mrd. Fr. Umsatz erzielt haben. Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz damit unverändert, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Branchenspiegel von Gastrosuisse hervorgeht. 2006 dürfte der Branche einen Aufschwung bringen.

Zu kämpfen hat die Gastronomie nach wie vor mit Überkapazitäten. Aber auch die im vergangenen Jahr eingeführte Reduktion des Blutalkoholwertes hat den Wirten zu Schaffen gemacht. Rund zwei Drittel der Betriebe hätten durch den tieferen Promillewert Umsatzeinbussen erlitten.

Wie im Januar angekündigt, führt Gastrosuisse im Sommer ein eigenes Hotel-Klassifikationssystem für Klein- und Mittelbetriebe ein. Dies nachdem sich der Verband nicht mit Hotelleriesuisse auf ein einheitliches Sterne-System einigen konnte.

Damit gibt es künftig zwei Sterne-Klassifikationen. Gastrosuisse sieht das neue System als Ergänzung zum bereits bestehenden der Hotelleriesuisse, wie es am Mittwoch an der Jahresmedienkonferenz von Gastrouisse in Zürich hiess. (sda)

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