Aktualisiert 13.08.2009 07:46

CateringGategroup im Strudel der Luftfahrtkrise

Die Catering- und Logistikgruppe Gategroup leidet unter der Schwäche der Luftfahrtbranche. Der Umsatz des Börsenneulings sank im ersten Halbjahr 2009 um 8,9 Prozent auf 1,29 Milliarden Franken.

Bei konstanten Wechselkursen hätte der Rückgang 2 Prozent betragen. Der Betriebsgewinn brach um 40 Prozent auf 34,8 Mio. Fr. ein, wie Gategroup, die frühere Swissair-Tochter Gate Gourmet, am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich stand hingegen ein um 55 Prozent gesteigerter Reingewinn von 33,2 Mio. Franken. Ausschlaggebend dafür ist der Finanzierungsertrag, der sich gegenüber dem Vorjahr von -29,3 Mio. auf &4,3 Mio. Fr. verbesserte.

Bei konstanten Wechselkursen beträgt das Gewinnwachstum 89,3 Prozent, wie es hiess. Grund seien vor allem Nettowechselkursgewinne von 26,3 Mio. Franken.

«Gategroup kann in einem der schwierigsten Branchenumfelder aller Zeiten eine respektable Leistung wahren», wird Firmenchef Guy Dubois im Communiqué zitiert. Der Tiefpunkt der Reisebranche sei aber noch nicht erreicht. Aufgrund der Unsicherheit wegen der Schweinegrippe gebe das Unternehmen keine Prognose für das Gesamtjahr ab.

Die Gategroup ist seit dem 12. Mai an der Schweizer Börse SIX kotiert. Die Börsennotierung führte laut den Angaben vom Donnerstag während des ersten Halbjahres zu einem Mittelabfluss von 13,5 Mio. Franken.

Die Börsennotierung schaffe jedoch die Voraussetzungen für die Zukunft des Unternehmens, indem sie den Bekanntheitsgrad und die Flexibilität in den Finanzmärkten erhöhe, den Stamm potenzieller Investoren vergrössere, wichtige Mitarbeiter anziehe und binde und den Erkennungsgrad der elf gategroup-Marken erhöhe, erklärte Bucher.

(sda)

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