Gazastreifen: 15 Tote bei Armeevorstoss
Aktualisiert

Gazastreifen: 15 Tote bei Armeevorstoss

Bei einem Grosseinsatz der israelischen Armee sind im Gazastreifen mindestens 15 Palästinenser getötet worden.

Nach heftigen Feuergefechten in zwei Flüchtlingslagern wurden zudem mehr als 60 Menschen verletzt.

Dies teilten die palästinensischen Behörden und Spitalvertreter in Gaza-Stadt mit. Die israelische Armee bestätigte den Einsatz. Die Getöteten seien «bewaffnete Aktivisten» gewesen, mindestens drei von ihnen Mitglieder der Hamas-Organisation. Am Mittag rückten die israelischen Soldaten wieder ab.

Die El-Aksa-Brigaden der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat riefen ihre Mitglieder zu einer «Notfallmobilisierung» auf. Die militante Splittergruppe kündigte in einer in Gaza-Stadt verbreiteten Erklärung eine entschiedene Antwort auf den israelischen Militäreinsatz an.

Der Vorstoss war nach israelischen Angaben eine Reaktion auf einen Angriff von vier Palästinensern auf den Eres-Kontrollpunkt zwischen Israel und dem Gazastreifen, bei dem am Samstag zwei palästinensische Polizisten und die Attentäter getötet worden waren. (sda)

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