Super-League-Start: GC erwartet 18'000 Fans zum Derby gegen den FCZ

Aktualisiert

Super-League-StartGC erwartet 18'000 Fans zum Derby gegen den FCZ

Der FCZ ist zurück in der Super League – und wie: Zum Saisonstart gehts gleich los gegen GC. In beiden Lagern freut man sich auf das Spiel nach einem Jahr Derby-Pause.

von
wed
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Der attraktivste Neuzugang: GC verstärkte sich mit dem früheren Barça-Star Jeffrén.

Der attraktivste Neuzugang: GC verstärkte sich mit dem früheren Barça-Star Jeffrén.

FreshFocus/Andy Mueller
Voller Tatendrang: Torjäger Michael Frey wechselte von YB zum FC Zürich.

Voller Tatendrang: Torjäger Michael Frey wechselte von YB zum FC Zürich.

Keystone/Ennio Leanza
Am 19. April 2016 standen sich GC und der FCZ letztmals in einem Derby gegenüber, ehe der FCZ im Mai abstieg. Beim 1:1 holte das Team von Sami Hyypiä damals den ersten Punkt (2:3, 0:5, 2:4) gegen die Mannschaft von Pierluigi Tami in der Saison 2015/16.

Am 19. April 2016 standen sich GC und der FCZ letztmals in einem Derby gegenüber, ehe der FCZ im Mai abstieg. Beim 1:1 holte das Team von Sami Hyypiä damals den ersten Punkt (2:3, 0:5, 2:4) gegen die Mannschaft von Pierluigi Tami in der Saison 2015/16.

Keystone/Ennio Leanza

Exakt 424 Tage nach dem letzten Super-League-Spiel gegen Vaduz gibt der FC Zürich am Sonntag sein Comeback in der obersten Schweizer Fussballliga. Dabei hat sich die Liga etwas ganz besonderes als Willkommensgeschenk ausgedacht: das 247. Derby gegen den Stadtrivalen GC.

«Da kann sich GC natürlich glücklich schätzen, da sie das Heimteam sind und somit an den Tausenden von FCZ-Fans mitverdienen werden – selber bringen sie ja nur wenige Fans ins Letzigrund-Stadion», sagt Roger Charbon, Präsident des FCZ-Fanclubs 1896. Auf die neue Saison schaue er durchaus optimistisch: «Ich glaube, als Aufsteiger hat der FCZ nicht viel zu verlieren, und unsere Mannschaft ist definitiv zu stark, um nur um den Klassenerhalt zu spielen», so Charbon. Er würde sich aber noch über einen neuen Innenverteidiger freuen: «Wir brauchen wieder einen Turm dort hinten wie Hannu Tihinen oder Iulian Filipescu in der Vergangenheit.»

«Zum Glück ist Caio weg bei GC»

Aber auch dem jetzigen Team traue er ein Remis oder gar einen Sieg zu. «GC hatte in den vergangenen Saisons Glück, dass es immer Teams gab, die noch schlechter waren als sie – mal schauen, ob das diese Saison wieder der Fall ist», sagt der Fanclub-1896-Präsident. Und: «Caio ist zum Glück weg bei GC, der hat immer gern gegen uns getroffen.» Er glaube zudem, dass die Südkurve in Sachen Choreo etwas Schönes planen werde. «Vielleicht gibt es ja einen Seitenhieb gegen die eher peinliche Saisonabo-Aktion von GC», so Charbon.

Die angesprochene Aktion unter dem Namen «I believe in you» rief GC während der Vorbereitungsphase auf die neue Saison ins Leben. Wären bis zum 10. Juli 4000 Saisonkarten für die Sektoren A, B und C verkauft worden, hätten alle Käufer nachträglich 40 Prozent Rabatt erhalten. Mit 3587 wurde die Marke zwar knapp verpasst – den Rabatt gab es aber trotzdem.

Neuer Rekord bei den Saison-Tickets von GC

«Wir sind zufrieden mit der Aktion, im Sektor B - der Fankurve von GC - haben wir 2816 Saisonkarten verkauft, was ein neuer Rekord ist für GC und dreimal so viel wie in der letzten Saison», so José M. San José, Leiter Vermarktung bei GC. Insgesamt habe man bis heute 6200 Saisonkarten verkauft.

Auch bei GC freut man sich daher auf den Derby-Knaller: «Wir erwarten bis zu 18'000 Zuschauer – es wird sicherlich zu der einen oder anderen kleinen Überraschung kommen im Stadion», so San José. Auch sportlich schaut man zuversichtlich in die neue Saison. «Wir wollen einen Platz erreichen, der zur Teilnahme an den internationalen Wettbewerben berechtigt», sagt GC-Sportchef Mathias Walther. Aber vor allem wolle man am Ende der Saison stärker sein als am Anfang. «Wir möchten, dass die Mannschaftsteile ineinandergreifen und man eine positive Entwicklung sieht.»

Daher sei man auch weiterhin daran, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. «Bis zum Ende des Transferfensters Ende August gibt es noch einzelne ausgewählte Zugänge, aber auch noch Abgänge», so Walther.

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